Boah, ist der Film schlecht. Eigentlich zumindest. Jedenfalls wollte ich das direkt nach dem Film schreiben. Aber mit etwas Abstand…

…ist das Ding immer noch schlecht. Klar: Der Soundtrack ist super und stimmig und viele Bilder sind einfach nur cool. Aber warum muss man so eine doofe Pseudo-Handlung einbauen und doofe Off-Kommentare.

Denn die Action-Sequenzen finde ich – in aller comic-haften Übertreibung – einfach gut: Ob jetzt im Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten mit M4-Sturmgewehren und Mechs ins Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario-Zombie-Dampf-Soldaten-Jenseits geballert werden oder die vier Damen vom Grill den Orks zeigen, wie das ist, wenn man nicht gegen zwei Mimimi-Hobbits kämpft – die Bilder und die Sequenzen stimmen, der Kameramann weiß, wo der Fokus liegen soll und die Musik passt super (gut, die Kulissen sehen irgendwie alle geklaut aus [Dragonheart und I Robot lassen grüßen]…egal, von den Bildern passt es…ja, der Schnitt ist manchmal auch etwas zu hektisch…aber das hier soll der Absatz mit den positiven Sachen sein…also Schluss jetzt).

Aber (ein Wort, dass in diesem Text viel zu häufig vorkommt) dann die doofe, doofe, idiotische Rahmenhandlung. Mit Pseudo-Charakterentwicklung (Nein, wir können das nicht tun…Ja, wir schaffen das…boah!) und nervigen Verschachtelungen. Ich fand die Laberei in 300 ja schon bescheuert und aufgesetzt und dann treibt er das hier noch weiter…in 300 war das Gerede wenigstens innerhalb der Action, als Off. Ne, in Sucker Punch wird während, neben, vor, über und beim Nachbarn der Handlung sinnlos Luft für noch sinnlosere Worte verbraucht.

Also heißt es warten auf den Director’s Cut oder aber den Viewer’s Cut – nur Action, keine doofe Rahmenhandlung…nur Babes, Waffen und Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten-Orks.

[xrr rating=3/5]

Sucker Punch

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