Eigentlich wollten Dennis und ich unsere DINO-System-Reihe mit ein paar kurzen Posts starten, die das an der Uni Göttingen eingesetzte Linux-Terminal-Projekt mal näher beleuchten. Und da sollte am Anfang eine kurze Einführung stehen, was das Ding genau macht, was es kann und was es von anderen Systemen unterscheidet.

Aber da kam leider der Frust über den kleinen Dell-Computer dazwischen, über den ich 2009 schon einmal geschrieben habe. Das Fazit von damals kann zwar grundsätzlich stehen bleiben, aber der Frust ist mittlerweile sehr viel größer: Was für eine höllen-doofe Grafikkarte haben die da verbaut???

Es hat Dennis (und mich im geringeren Maße) ein paar Stunden gekostet, das Gerät unter dem neuen DINO zum laufen zu bekommen, weil es dafür keinen vernünftig verfügbaren Treiber gibt! Und wir reden nicht von einem Treiber, der VA-API, 3D-Spielereien oder sowas bietet, sondern der einfach nur ein Bild auf den Bildschirm zaubert, dass nicht aus einem Farbverlauf pink-nach-blau aussieht. Allein die Suche in den Weiten des Netz ist grauenvoll…wenn man Treiber von Sharehostern laden muss, um ein funktionierendes System zu haben, läuft was falsch. Irgendwann haben wir dann bei github Treiber gefunden, aber auch die wollten kein Bild erzeugen.

Das hat erst nach meiner Schnapsidee geklappt, mal das VGA-Kabel anstelle des DVI zu nutzen. Gesagt, getan, Bild. Was für eine ******

Ich verstehe nicht, was die Dell-Entwickler bei der FX 160 geritten hat: Das Ding ist bis auf die Grafikkarte klasse, tut seinen Dienst, ist klein und sparsam und hat für Standard-Aufgaben genug Power. Selbst ein i810-Chipsatz wäre besser – aber nein…(und mir ist klar, dass die Systeme für die Windows-Umgebung gebaut sind, aber wenn man den Foren glaubt, ist die Treiber-Funktionalität da auch eher suboptimal…) Doof, doof, doof. Und sehr schade.

Optiplex FX 160 revisited

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