Wie man auf dieser Seite mehrfach lesen kann, beschäftigen wir uns beruflich viel mit Linux und setzen das auch als Desktopbetriebssystem für die Studierenden der Georgia-Augusta ein.
Wie man ebenfalls hier irgendwo nachlesen kann, hatte ich neulich mal versucht meinen Desktopcomputer daheim wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und natürlich kann man das Ergebnis auch schon erahnen bzw. hab ich mich bei meinem Notebook bereits drüber aufgeregt…

Ich persönlich gehöre ja auch zu den Menschen die Computer nicht nur zum Arbeiten benutzen oder anders gesagt benutze ich meinen Computer daheim eigentlich zu 99% für Spiele und dafür nimmt man natürlich auch ein Betriebssystem was dafür ausgelegt ist: das gute Microsoft Windows. Damit schlage ich mich nun seit der Version 3.1 rum und bin an und für sich auch mit dem auch nicht mehr ganz aktuellen Vista Home bzw. Vista Buisness soweit zufrieden.
Momentan hab ich nur leider kein Spiel mit dem ich meine Freizeit verbringen mag, das Windows zwingend benötigt. Auch wenn Niels sich bemüht mir Starcraft 2 anzudrehen, aber ich denke das wird man wie WoW auch unter Linux zum laufen bekommen … im Fall der Fälle.
Also hab ich mich doch nochmal hingesetzt und Debian auf dem guten, alten Core2 upgedatet. Auch hier wäre neuinstallieren vermutlich schneller gegangen, aber das war eigentlich vorher klar. Die Zwischenzeit konnte ich immerhin nutzen um ein anderes Problem zu lösen.
Mein Bildschirmschoner auf dem Notebook wollte partout nicht anspringen, sobald das Gerät in den Suspendmodus wechselt. Das ist natürlich doof, so direkt hilfreich war der Niels bei der Problemlösung zwar nicht, obwohl ich jetzt weiß das wie man das mit den pm-utils geschickt umschifft, es geht aber auch einfacher:
Man setzt einfach im xfce4-power-manager ein Häckchen bei „Bildschirm im Ruhezustand sperren“, den muß man halt nur installieren … und damit willkommen an Bord der „Set Sail For Fail“, ich bin übrigens der Captain 🙁

Aufgefallen ist mir das natürlich erst als ich mir das Powermanagement auf dem Desktop angesehen hab und das sah irgendwie anders aus.  Nachdem ich heute morgen schon verschlafen hatte, nur um dann noch meine Nachbarn fast anzufahren, war eigentlich klar das der Tag so enden wird.

Wie dem auch sei, jetzt laufen jedenfalls mein kleines Latitude, die Precision im Büro und mein privater Desktop allesamt unter Debian/Testing mit Xfc4-Oberfläche und aktuellem 2.6.35er Selbstbaukernel. Xinerama hab ich auch hinbekommen mit den beiden Samsung Syncmaster 19 und 22 Zoll, aufgeräumte 3200×1080 Pixel warten nun darauf vollgemüllt zu werden.
Dank rsync hat das Desktop und Programme konfigurieren auch nicht wirklich lang gedauert 🙂
Jetzt muß ich nur noch Xine wieder dazu bringen DVDs auch abzuspielen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Edit: das ging doch schneller als erwartet, VLC und Xine tun wieder was sie sollen 🙂
Mit dem ganzen Klickibunti-Transparent-Blinki-Swoosh-Zeug sieht das zwar jetzt etwas extrem überladen aus, aber das richte ich wohl die Tage mal etwas augenfreundlicher ein.

Linux auf dem Desktop

Ein Gedanke zu „Linux auf dem Desktop

  • 4. August 2010 um 9:14
    Permalink

    „so direkt hilfreich war der Niels bei der Problemlösung zwar nicht“ ….aha. Niels hat Dich gefragt, ob Du den Hacken im xfce-power-manager gesetzt hast. Als Du gesagt hast, Du nutzt den Powermanager von Gnome, hat Niels Dich gefragt, warum Du nicht den xfce-power-manager installierst…und Niels war also nicht hilfreich 🙂

    Ich hätte nur noch hilfreicher sein können, wenn ich apt-get install xfce-power-manager auf Deiner Konsole eingegeben hätte….

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