Ich hab mich dazu durchgerungen mal ein paar Tage frei zu nehmen, sprich noch Resturlaub vom letzten Jahr zu nutzen.
Grundsätzlich ist schon allein die Tatsache bis mittags schlafen zu können für mich Erholung pur. Dieses früh zu Bett gehen um dann pünktlich zum Kernzeitbeginn wieder im Büro zu sein liegt mir als notorischen Langschläfer und Morgenmuffel mal so überhaupt nicht.

Eigentlich hatte ich mir auch vor genommen ein paar Dinge zu erledigen, aber irgendwie ist das meiste davon noch nicht passiert, Motivation ist halt auch nicht so mein Ding.
Immerhin hab ich es mal geschafft bei einer Werkstatt vorbeizuschauen die sich dann kommenden Dienstag mal um meinen kleinen fahrbaren Untersatz kümmern; Ölwechsel (dringend nötig), Heckscheibendichtungkleben (der Optik wegen) und Spur vermessen/einstellen, die ist nämlich seit einem Jahr nicht mehr das was ich unter gerade verstehe …
Sofern da nichts ernsthaft kaputt ist sollte sich das im Rahmen von etwa 200€ bewegen, find ich durchaus angemessen und TÜV wär erst nächtes Jahr, vorher wär ein neues Auto also eh nicht sinnvoll.
Danach war ich noch kurz beim lokalen Musikalienhandel um mir neue Saiten zu kaufen und wo ich schon mal da war hab ich mich mal etwas im Laden umgesehen.
Nun gibt es Leute (die ich nichtmal persönlich kenne) die behaupten ich wäre ein vernünftiger Mensch … in der Umgebung von Elektronik oder Musikinstrumenten setzt allerdings das logische Denken bei mir ab und zu mal aus 🙂

Das Ende vom Lied war ein etwa zweistündiger Aufenthalt mit einer fachlichen Exkursion über Westerngitarre; der Frage „Wieviel willst du den ausgeben“ und der von mir erwarteten Antwort „Geld spielt keine Rolle“.
Es ist übrigens nicht sehr schlau in einem Verkaufsgespräch erstens zu sagen man hätte von dem Zeug keine Ahnung, zweitens zu behaupten man hätte irgendwas in der Richtung gerne und drittens kein wirkliches Preislimit zu setzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nun stolzer Besitzer einer Art&Lutherie (Godin) Westerngitarre, Cedar Antique Burst.

Mein Glück war dabei noch das ich defintiv keine „bunte“ Gitarre haben wollte, sonst hätte ich weitere 200€ mehr dagelassen. War trotzdem ziemlich unvernünftig, auch wenn das Gute Stück ihr Geld mehr als Wert ist. Und wo ich schon da war, hab ich dann gleich noch einen passenden Koffer und Gitarrenständer mitgenommen, nicht das ich sowas überhaupt brauchen würde … zumindest siehts im Wohnzimmer ganz nett aus. Jetzt muß ich nur noch entweder die Gibson Doubleneck kaufen oder versuchen bei Ebay eine möglichst gut erhaltene Ibanez JPM100 der ersten Serie ergattern, dann steht in jeder Ecke eine rum 😀

Und so sieht das dann in etwa aus: Gina, sucht noch einen Namen und Karichma

Ein paar freie Tage

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