Niels behauptet ja immer Debian wäre wie ein Lada und Ubuntu ein aktueller Sportwagen, das seh ich natürlich etwas anders. Außerdem gehöre ich eigentlich länger nicht mehr zu der Fraktion Nutzer die immer das Neueste vom Neuesten installieren müssen nur weil sich die Versionsnummer geändert hat, im Gegenteil benutz ich Software solang wie sie halt funktioniert, entsprechend bin ich mit der Debianphilosophie für die Stable-Distribution eingentlich zufrieden und arbeite dann halt mit etwas älterer Software. Bis heute zumindest …

Man muß jetzt dazu sagen das ich kein Freund von Backports oder selbst kompilieren bin (Kernel mal außen vor), entsprechend hab ich auch nur 3 Einträge in meinen Sourcen für debs, deb-source und Security-Updates. Jetzt wollte ich mit einen aktuellen Thunderbird installieren, weil der 2er einige Sachen noch nicht so kann wie ich sie gern hätte, der 3er ist aber natürlich nicht in stable enthalten, also was tun? Richtig kurz die Repositories für squeeze hinzufügen und einfachmal ein apt-get install icedove/testing machen.

Natürlich funktioniert das nicht, das hätte mir vorher klar sein sollen, zunächst gibt es in lustigen Bug in der Lokalisation von apt, der dafür sorgt das der Cache nicht das tut was er soll, kein Problem das bekommt man hin mit APT::Acquire::Translation "none". Also weiter icedove, warum das die Debianer nicht Thunderbird nennen ist mir ja auch irgendwie egal, hängt ab von udev-1irgendwas …. wtf Oo

Niels meinte das wär normal, weil neues gnomefs und das braucht udev, naja udev-1irgendwas reagiert allergisch auf CONFIG_SYSFS_DEPRECATED=yes, also nochmal Kernel aktualisieren <.< Soweit noch kein Problem, Kernel neu, udev neu, Thunderbird, jetzt ist mein xfce kaputt. Also kaputt im Sinne von häßlich und nicht wirklich kaputt da beim Update der themes schon der ganze X-Rattenschwanz mit dran hängt hab ich mich also dazu entschlossen gleich ein dist-upgrade auf testing zu machen, das benutz ich zuhause ja auch und jetzt überleg ich grad ob eine Neuinstallation nicht schneller gegangen wäre, die Antwort ist offensichtlich: „Ja, wäre schneller gegangen“

Das Gute daran ist, das ich jetzt auch ein Openoffice 3 habe, welches etwas besser mit Worddokumenten aus Office2007 zurecht kommt. Vielleicht hätte ich auch einfach unter Linux bei Mulberry bleiben sollen. Oder aber wie Niels das macht, einfach mal alle 2 Wochen die Distribution wechseln 🙂

Und weil Ladatuning das Topic ist, hab ich mal geschaut warum ich eigentlich 210 Euro KFZ-Steuern zahlen darf, angeblich ist mein Auto wohl schon so alt das es nur die Abgasnorm Euro1 erfüllt… wird also Zeit für ein neues Auto, ist ja auch immerhin schon 15 Jahre alt, nächstes Jahr wäre ja eh wieder ein Termin beim TÜV.

Tuning am Lada

2 Gedanken zu „Tuning am Lada

  • 8. Juni 2010 um 8:55
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    Nenene, wie hier wieder mit Halb-Wahrheiten hantiert wird 🙂

    Ich wechsle meine Distro (nicht mehr 🙂 ) alle zwei Wochen. Das Ubuntu setzte ich jetzt eigentlich relativ kontinuierlich seit mind. einem Jahr ein… und bis auf ein, zwei Mal neu aufsetzen (was nebenbei mit LVM+crypt-dm auch in der 10.04 mal eher bescheiden komfortabel gelingt), auch ohne größere Probleme – wenn mal mal von den Gnome 3-Backports und den nvidia-unstable-PPAs absieht… 🙂

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  • 15. Juni 2010 um 20:11
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    Als Notiz für mich selbst: da heute angekündigt wurde das Squeeze „demnächst“ freezed, werde ich wohl dieses Jahr wieder zu stable wechseln …
    Sobald es denn stable ist, heute hat mich Xorg ganz gut verarscht um das mal vorsichtig auszudrücken, aber das liegt bestimmt an der nVidia-Karte

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