Ich hab‘ gerade die aktuelle ct gelesen und bin da wieder über den tollen Begriff „Desktop virtualization“ gestolpert:

„Virtual desktop infrastructure (VDI) is a server-centric computing model that borrows from the traditional thin-client model but is designed to give system administrators and end-users the best of both worlds: the ability to host and centrally manage desktop virtual machines in the data center while giving end users a full PC desktop experience.“

Wenn also Wikipedia nicht lügt, dann ist unser Linux-System genau sowas: Zentrales Managment (PXE aktivieren und los), aber der Nutzer fühlt sich wie vor einem „normalen“ Desktop und kann Tuxracer oder die coole Linux-Demo von World of Goo spielen und nebenbei für sein Studium recherchieren (…vielleicht sind die Prioritäten da auch umgekehrt….). Wenn man also die Clients durch sowas wie die schon beschriebene, sehr sparsame Optiplex FX160 ersetzt, haben wir auch unseren Desktop "virtualisiert". Und da braucht man keine super-potenten Server, die bestimmt genausviel Strom zusätzlich fressen (und wesentlich mehr Kühlung, Platz, etc im Rechenzentrum verbrauchen), wie der Umstieg auf Kleinst-Knuddel-Thin-Clients einsparen würde.

Naja, bestimmt habe ich ein Totschlag-Argument für Desktop-Virtualisierung übersehen…, aber im Moment überzeugt mich das nicht wirklich.

Machen wir auch in Desktop virtualization? 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.