So, dass erste Update ist durch: Ich habe wieder alle grundlegende Tools (bis auf Evolution; ein sehr doofes Stück Software, aber leider verbindet sich sonst nichts mit Exchange) installiert und das System läuft ohne Probleme. Naja, richtige Probleme bei einer Installation hatte ich zuletzt bei meinem ersten stage1-Versuch von gentoo (vorüber hier das große Tuch des Schweigens und Vergessens gelegt werden soll), aber ich hatte hier nur eine alte install-CD rumfliegen und da hätte es ja schiefgehen können.

Aber jetzt freue ich mich über meinen XFCE 4.4 Desktop. Ich find Gnome ja eigentlich sehr cool, aber unter Feisty lief es (das System im allg.) nach den letzten Updates nicht mehr sonderlich rund – und das tut es unter archlinux jetzt halt. Und als Bonus ist die CPU-Temperatur auch noch ein paar Grad kühler als bei Ubuntu. Nebenbei: Ich weiß, dass ich auch Xubuntu hätte wählen können, aber die Reviews, die ich gelesen habe, klangen nicht so zuversichtlich (zumal ich den Verdacht habe, dass das Ubuntu-Coresystem den Murks macht und die Wahl des Desktops da recht wenig ändert).

Den Wechsel der Distro habe ich dann auch gleich genutzt, um den NetworkManager über Bord zu werfen. Ich erinnere mich zwar noch gut daran, dass ich die Software immer gelobt habe, aber je länger man es nutzt (vor allem mit WLANs), um so mehr merkt man, dass z.B. häufiges Standby-Nutzen dazu führt, dass die Intel-WLAN-Karte ihren Dienst quitiert (klar: ein beherztes /etc/init.d/dbus restart löst das Problem, aber auf Dauer sollte sowas eine Software, die mir als Nutzer ja Arbeit abnehmen soll, nicht von mir verlangen). Auftritt wicd . Das Dingverspricht mir den gleichen Komfort wie sein Novell-Gegenstück, aber braucht a) weniger Speicher/CPU-Last und b) macht bis jetzt nicht die Zicken seines Vorgängers.

Ach ja, ein letztes: Thunar ist cool, schnell und leicht erweiterbar. Einfach eine Desktop-Datei nach freedesktop.org-Standard erstellt und schon werden für alle möglichen Dateien Thumbnails erstellt. ":-)" Hier gibts mehr Infos.

[Update]
Und dank der  Xorg-Treiber für die ATI X300 funktioniert jetzt auch der suspend richtig (was er unter Ubuntu im Zusammenspiel mit dem r300-Ding nicht getan hat). Nur der Lüfter dreht nach dem Aufwachen im Moment noch wie Sau, aber das lässt sich wohl mit einem restart des powernowd beheben.; bleibt nur noch ein Blick auf dieses radeon-Tool, mit dem man den Lüfter steuern kann…wobei ich aus dem Kopf nicht weiß, ob das D610 überhaupt einen Lüfter für die Karte hat. ":-)"

Weg von Ubuntu, hin zu archlinux (mal wieder)

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