So, jetzt habe ich auch mal wieder mit xen rumgespielt. Dank Ubuntu ist das ganze ja recht einfach: Man installiert die Server-Version von Ubuntu 7.04 und dann das Paket ubuntu-xen-server. Fertig. Vorher noch mit LVM2 ein paar LogicalVolumes eingerichtet und der Spass kann weitergehen.

Wobei der Spass aufhört, wenn man CentOS 5 als Gast installieren will, den automatisch können die xen-tools nur CentOS 4. Wäre ja auch nicht schlimm, wenn es funktionieren würde…was es dank eines beschädigten rmpstrap aber nicht tut. Egal, denkt man sich, also Handbetrieb – bringt auch nichts, sämtlichen Hilfen auf der Mailingliste zum Trotz will das Programm nicht.

Schon leicht angefressen wendet man sich dann yum zu, denn das gibt es ja auch als Debian-Paket. Der Hacken ist aber der gleiche wie oben: _init_()">Es funktioniert einfach nicht . Letzter Ausweg: yum per Hand kompilieren…was dank Google im Speziellen und Internet im Allgemeinen ja letztlich kein Problem ist.

Jetzt will ich nur mal hoffen, dass die dom auch bootet. ":-)"

[Update]
Tja, booten tut das Mistding, aber arbeiten kann ja kein Mensch damit. Egal, will mich nicht lange aufregen: Groundworks-Installation ist scheiße, rpm im Allgemeinen ist super-scheiße(tm) und überhaupt, alles außer apt ist die Hölle und gehört verboten. Oh, yum ist ganz toll. Nicht für 5cent benutzerfreundlich oder intuitiv. Mistzeug…mecker, mecker, mecker!

[Update 2]
Es wird nicht besser: Nachdem ich genug von diesem doofen CentOS und Groundworks-Zeug hatte (jedenfalls von deren Installationsverhalten und -routinen ), wandte ich mich vermeindlich einfacheren Dingen zu, nämlich den VMWare-Image des Groundworks-Tools. Naja, ich hätte wissen müssen, dass auch dieser Weg (zumindest heute) nicht zum Erfolg führt!

VMWare-Image runtergeladen und per qemu-convert ins RAW-Format überführen ging ja noch gut; auch das Heraus-Operieren der Linux-Partition mittels fdisk und dd ging gut. Aber da endete es auch. Die sind nämlich richtig coole Menschen in der Firma (deren Namen ich nicht schon wieder schreiben möchte) und haben diese Partition als lvm2 angelegt. Gut, im ersten Moment dachte ich noch: Kein Thema, das Ding mit losetup mounten und danach einfach von einer Group in die nächste Verschieben.

Doof nur, dass ich sowas nicht aus dem Kopf kann und deswegen erstmal die manpages studieren musste – das kostete Zeit und Lust. Und letzteres ging dann entgültig flöten, als ich merkte, dass die extent sizes der beiden Gruppen nicht übereinstimmen (und die manpage deutete für so einen Fall langwierige Resize-Operationen und ähnlichen Spass an, für den ich mir heute zu schade bin). Dann halt nicht…jedenfalls für heute…ich kann ja morgen immer noch mit der Live-CD einen Versuch starten und nur deren Daten irgendwie wegsichern. Naja, morgen. Vielleicht.

Ubuntu, xen und CentOS 5

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