skynet is down :-)

Hehe,

hab' mich von meinem eigenen ausgesperrt und alles nur wegen dem doofer Kernel ":-)"

Oder aber wegen mir…ich sollte mir echt merken, lilo zu deinstallieren. Jedesmal haut er mir den Bootsektor ins Jenseits. Vielleicht hätte ich beim dritten Mal daran denken sollen. Naja, über PXE den grub neu zu installieren wollte ich schon immer mal probieren.

King Kong

Hmmm, machmal kriege ich Angst. Entweder bin ich zu paranoid oder ich habe paranormale Fähigkeiten, die über das zielsichere Finden (und anschließendem Springens in selbige) von Fettnäpfchen hinaus gehen.

Ich erinnere mich deutlich an ein Gespräch mit der üblichen Gruppe von Kinogängern. Thema dieser Unterhaltung war Peter Jackson. Wir waren der Meinung, dass er "Herr der Ringe 1-3" und "Heavenly Creatures" nur gemacht hat, um dannach ein tolles Drehbuch zu kriegen, welches er dann im Stil von "Bad Taste" oder aber "Meet the Feebles (ein sehr, sehr cooler Film: Der Frosch, die Ha mster => Muppet-Vietnam)" gestalten wird; den Produzenten wird dann die eine Version gezeigt, aber im Kino läuft die Splatterversion von Titanic 2.

Ich hätte nicht gedacht, dass er damit schon bei "King Kong" anfängt. Der Film ist zwar kein Splatterfilm, aber Unfälle mit Dinos, Dialoge von jenseits der Hölle und Jack Black sind definitiv keine Bestandteile eines ernsthaften Remakes. Wo wir gerade vonte Jack Black reden: Eine andere Theorie, die die oben genannte Quasselgruppe geäußert hat, welche ebenfalls den Anschein von Wahrheit zu haben scheint, war, dass dieser Mann keinen ernsthaften Film machen kann (man kriegt echt Angst, ein kosmisches Medium zu sein).

Ich will vom Inhalt des überlangen neuen "King Kongs" nicht viel verraten. Bzw. der Handlung, denn der cherInhalt gibt Antwort auf viele Fragen, die einen seit Urzeiten beschäftigen:

Das Aussterben der Dinos ist zum einen der Dummheit der Vegetarier dieser Spezies zuzuschreiben, die, weil sie trotz nur Grünzeug fett wie Sau sind, teilweise die Kurve nicht gekriegt haben und andererseits Szenen, die die coolen Blues Brothers Massen-Auto-Verschrottungs-Szenen wie Einparken bei Wallmart aussehen lassen, verursachen. Andererseits sind die Fleischfresser so dämlich, sich mit eine über acht Meter großen Affen anzulegen. Und sie fressen zu viel bzw. versuchen dies. Doofe Viecher, zu recht aus dem Genpool des Lebens verschwunden.

So, erstmal Schluss. Das blöde Touchpad lässt den Cursor immer mal wieder springen und das geht einem etwas auf die Nerven.

Kino-Reviews

Ich merke gerade mal wieder, dass ich ganz schön mit Reviews hinterher hinke.

Daraus folgt: In Zukunft werd' ich erstmal die Filmeinträge online stellen und ein kurzes "Yeah" für gut und "Neah" für schlecht hinzufügen; und später nach und nach Inhalt dazu zu schreiben. Wenn ich Lust und Zeit haben. Und es nicht vergessen. Und nicht Murmeltiertag ist.

syslog-Server

Juhu (oder auch nicht),

mein syslog-Server läuft einigermaßen rund. Die Combo syslog-ng/PostgreSQL arbeitet schnell und mittels Perl und GD gibt es damit auch schön bunte Statistiken.

Doof ist dabei nur, dass auf einem Teil der Rechner ein Nameserver läuft, so dass meine Strategie, die Tabellen nach den IPs zu benennen, nicht immer aufgeht (woraus wohl leider folgt, dass ich das Skript, dass die logfiles an die Psql piped, umschreiben muss).

Wenn das dann endlich läuft, kann man sich weiteren Statistiken zuwenden: Wann wurde sich zuletzt auf welchem Rechner eingeloggt? Wie ist die Rechnerausnutzung an einzelnen Wochentagen? Zu einzelnen Stunden?

Das Ganze könnte man dann über trigger und views realisieren.

Naja, mal sehen, ob ich dafür dann noch Lust habe oder ob es beim jetzigen Stand bleibt… ":-)"

DOOM

Naja, vielleicht wird es doch mehr als eine Zeile.

Nicht dass der Film besser wäre als erwartetet…Nein, eigentlich wurden die Erwartungen voll und ganz erfüllt: Miese Story, schlechte, schlechte Schauspieler und Spezialeffekte aus dem siebten Kreis der Hölle.

Über "The Rock" und dessen Mangel an schauspielerischen Talents braucht man ja wohl nicht all zuviele Zeichen verlieren: "Der Fels" trifft das spielerische Können recht gut.

Den Rest der Truppe kannte ich nicht und niemand war gut genug, um diesen Zustand zu ändern. Was mich dabei fast noch am meisten gestört hat ist: Da war 'ne unattraktive Frau.

In allen drei DOOM Teilen gibt es keine einzige Frau (man möge mich, falls ich wider Erwarten falsch liege, bitte verbessern). Aber um den kleinen männlichen Teenies, die DOOM so "ultra geil und cool" finden, noch was zum Sabbern zu geben, baut man doch eine in die Handlung (naja, halt diesem Ding da, womit irgendein geistig minderbemittelter D.E.P.P.) ein. Was mich ja auch nicht stören würde, wenn die Frau Anlass zum sabbern geben würde. Oder zumindest für geringfügig vermehren Speichelfluss. Aber nein.

Was bleibt: Keine Handlung, nichts fürs Auge, Hände weg!

Ach ja: Wer auch immer auf die tolle Idee kam, in den Film "Ego-Perspektive" einzubauen – verabschiede Dich bitte aus dem künstlerischen Bereichen dieser Welt. Werd…was auch immer.

Kiss, Kiss, Bang, Bang

Diesmal ging der Kinobesuch gar nicht so gut los: Der intellektuelle Bodensatz hatte sich auf den billigen Plätzen hinter uns versammelt und bereitete sich schon lautstark darauf vor, den Besuch des Lichtspiels massiv mit seiner Anwesenheit (welche er wie gesagt lautstark propogierte) negativ zu beeinflussen. Aber, oh Wunder, oh Wunder: Kurz nach dem Anlaufen des Vorspanns (und der war schon sehr lustig) rief der Häuptling seine Rotte zur Ordnung ("Schnauze verdammt" oder sowas) und nache einigen Murren wurde es genau zur ersten Szene hin ruhig.

Und als die zu Ende war, hatte ich schon die erste, kleine Träne im Auge. Und der folgten noch sehr, sehr viele. Ok, die Vorschau war gut, der Drehbuch-Autor hat vorher Lethal Weapon 1-4 geschrieben, aber auf so vielegute Gags war ich nicht vorbereitet.

Hmm, vielmehr möchte ich eingentlich auch gar nicht zu diesem Film schreiben – nur soviel: Ins Kino gehen und den Film sehen. Es lohnt sich wirklich. Ganz ehrlich. Hand aufs Herz.

(irgendwie schreibe ich zu guten Filmen viel weniger als zu richtig schlechten. Naja, bei DOOM wird es wohl auch nur eine Zeile werden. Und der wird wohl richtig, richtig schlecht werden.)

Land of the Dead

Boah, ich dachte, das tiefe, tiefe Tal der Tränen, gesäumt von Filmen wie "Alone in the Dark" und "Blade Trinity", wäre durchschritten, aber nein. Vorhang auf für "Land of the Dead". Was für ein Scheiß!

Zombie-Filme…naja. Teilweise sind die ja wirklich lustig, aber den Großteil der Zeit sind die einfach nur grottig schlecht. Richtig schlecht. Unterirdisch.

Vor allem die Handlung…gibt es nicht, also schnell weiter zu den bekifften Drehbuchschreibern (oder das sind auch alles nur Untote, die tragischerweise ohne kognitive ins Nicht-Leben zurück geschickt worden sind, dafür aber gesegnet mit dem literarischen Superkräften eines Vorschülers).

Und dann kommt sowas raus: Dialog zwischen Hauptfigur und ehemals von mir für sehr sexy (geschrieben klingt das irgendwie doof) gehaltener Nebendarstellerin: unmittelbar zuvor hat der Chef-Zombie-Killer in einem "Hach, shit happens"-Tonfall gebeichtet, dass er seinen kleinen Bruder erschossen hat, weil der sich sonst in einen Untoten verwandelt hätte.

    Frau, betroffen: "Und Du sagst, Dir ist noch nie etwas schlimmes passiert!"
    Mann, fast heiter: "Ist es ja auch nicht, nur meinem Bruder."

Ganz großes Kino also ":-)"

Und dann immer diese geballte Inkompetenz auf Seiten der Lebenden: Da haben die eine richtige Armee, viele Waffen und unendlich Munition und was kommt am Ende rum, dann wenn es drauf ankommt? Die Zombies überwinden die den Kontrollposten, weil die Soldaten noch schlechter schießen als Grundwehrdienstleistende bei der ersten Übung (fehlt nur noch friendly fire); wie schlecht muss da die Hand-Augen-Koordination der Leute sein. Es ist ja nicht so, dass Zombie-Massen als bewegliches Ziel durchgehen. Aber nein, da wird nur mit zwei, drei Schüssen der Untote gereizt, der sichere Turm verlassen, um sich sogleich verspeisen zu lassen oder einfach nur sinnlos in der Gegend rumgestanden.

Nebenbei: Wenn ich in solch einer Situation was zu sagen hätte, wäre das letzte Bollwerk gegen den verfaulenden Terror etwas größer ausgefallen. "Thus endeth the lesson."

Sehr schön (wobei schön hier satirisch im Sinne von unglaublich peinlich verstanden sein möchte) war auch der Versuch, Tiefgang in die Handlung zu bringen. Also fühlt man mit den Zombies, denn die armen Dinger suchen ja auch nur ein Zuhause und wollen einfach mal fest gedrückt werden. Ob man solche Gedanken tatsächlich hat, wenn die Viecher gerade die halbe Bevölkerung angeknabbert haben, ist zumindest zweifelhaft.

Was bleibt ist ein Film für einen DVD-Abend mit viel Bier, um dann herzhaft zu lachen. Mehr aber auch nicht, denn der Film ist schlecht, sehr, sehr schlecht.

Was hingegen wirklich bleibt sind mal wieder Lektionen, die man aus Filmen lernen kann:

    Wenn man auf einem Turm ist, bleibt man wohl besser da
    In Zombieville sind Skatboards ein no-go
    zum Autoklauen immer den gelben und roten Draht verbinden…so blöden Kram wie Wegfahrsperre und Motorsteuerung haben Autos ja fast nie…
    Menschen mit guten Augen haben schlechte Ohren
    SSM sind gut gegen Zombie-Massen
    Elektozäune haben keine Sicherungen

Sin City

Juhu, nach nur sieben Jahren ist es endlich soweit: Ich hab' eine neue, liebste Comic-Verfilmung.

Bis jetzt war das Blade (der erste Teil; der zweite ist auch noch gut, vom dritten reden wir einfach nicht), denn diese Umsetzung war schnell, cool und voll der sinnlosen Gewalt gegen böse, böse Vampire; zudem fand ich die Musik-Untermalungen der Actionszenen genial. Man denke hier nur an die kleine Mordserie in der Disco: Pumpende Bass-Musik und dazu passende Vampire-cool-um-die-Ecke-bring-Aktionen (hat so ein bisschen was von Mortal Combat: "Flawless Victory").

Aber jetzt genug von der Vergangenheit, jetzt steht Sin City an der Spitze; und hat von allem, was Blade ausmachte, noch ein bisschen mehr:

Zu den Bildern: Sehr cool, quasi stylisch :-) , ein harter Film Noir. Ich finde schwarz-weiß Filme eh cool (wobei ich mich für die inflationäre Wiederholung des vorstehenden Wortes entschuldigen möchte – das wird noch öfter passieren) und der Look hier ist noch eine Ecke plastischer, dunkler. Die sparsame Verwendung einzelner Farben sorgt in den jeweiligen Szenen dafür, den Fokus des Zuschauers zu lenken und auch diese Technik funktioniert. Natürlich gab' es all diese Techniken schon vor Sin City (das Einfärben ist so alt wie die s/w-Filme selbst) und auch der Rest wie Schnitt und Bildaufbau sind nichts revolutionäres, aber warum sollten sie auch? Das wichtigste ist, dass es funktioniert; schließlich ist der Film ja nur das Remake eines erfolgreichen Comics und warum sollte man für ein solches "Cover" in einem anderen Medium nicht auch Techniken covern? Und genau so wie Sin City ein Stückwerk (nicht negativ gemeint) verschiedener Erzählformate ist, ist es die filmische Umsetzung ebenso.

Die Handlung besteht aus verschiedenen Handlungssträngen, die jeweils um einen Hauptcharakter herum aufbauen. Zwar geht es im Groben immer nur darum, dass ein harter Kerl einer Frau bzw "dame", wie es im Original so schön heißt, aus der Klemme hilft – wobei: Das englische Wort trifft es ziemlich gut, denn es ist im Kern immer: Ritter in gar nicht so strahlender, sondern eher pechschwarzen Rüstung rettet Nutten-Burgfräulein. Jaja, das ausgeführte Gewerbe ist nicht immer das älteste, sondern auch mal Bardame oder Stripperin, aber das sind nur Nebensächlichkeiten (wobei ich gleich alle eventuell beleidigten Bardamen um Verzeihung bitten möchte). Aber der Reiz der Handlung liegt nicht unbedingt in der Struktur der Handlung (die keinesfalls immer platt und simpel ist), sondern wiederum in der Präsentation bzw. der Präsens der handelnen Figuren; so klischee-haft sie auch sein mögen, so unterhaltsam sind sie zugleich.

Also folgt am Ende das Fazit: Rein ins Kino, denn auf DVD wird dieser Film viel von seiner Brillianz und auch von seinem Wirken verlieren; aber Handlung und Charaktere sind wiederum auch den Kauf der Silberscheibe wert.

Meine Surround-Anlage funktioniert wieder einwandfrei

Juhu, nach Wochen der durchschnittlichen Stereo-Wiedergabe erklingen nun meine DVDs wieder schön in 5.1 Dolby Sound (gegebenfalls auch gerne DTS). Hatte mal den Verstärker verstellt, selbiges aber natürlich nicht gemerkt. Als Folge dessen hatte ich keine richtige 5.1 Wiedergabe, sondern einen, zugegebenermaßen seitens der Technik gut aufbereiteten, Upmix.

Und der war dann auch so gut, dass mir der Fehler nicht auffiel – bis ich mir vor ein, zwei Tagen ein neues HiFi-Rack gekauft habe, was selbstredend eine völlige Neukonzeption der technischen Geräte inklusive Fernseher als nächsten Arbeitsschritt nahelegte. Gedacht, getan – nur um eben beim Testhören den schon oben bemängelten Mackel zu entdecken.

Also Handbuch raus und alles nochmal neu programmieren. Und Glück haben: Durch Zufall die richtige Taste gedrückt und schon steht bei der Gladiator-DVD ein schönes, rotes DTS im Display. Hmm, die Schlachtszene rockt wieder wie früher. Aber: Doppelt hält besser, folglich fand dannach die erste Silberscheibe des Herr der Ringe – DRdK ihren Weg ins Laufwerk des Players.

Und eigentlich wollte ich das Ganze nur kurz anspielen…aber vom Sofa kam der freudige Ausruf: "Denn habe ich ja noch gar nicht gesehen…". Egal, gibt nicht viele Sachen, die schöner sind als ein geruhsamer Fernseh-Abend mit der Freundin. Was es dann auch wurde.