Kategorie-Archiv: Sneak-Preview

11:14

Zuerst einmal an Dennis: Die junge Frau ist schon 25 Jahre alt! Und Julian: Du hattest Recht, der Typ spielt in "Band of Brothers" mit.

So, jetzt zum Film…oder doch noch nicht: Auf meinem Weg nach Hause habe ich 5 Brücken (+ einen Tunnel) passiert und konnte nicht anders als jedesmal etwas zu bremsen und nach oben zu schauen – böse Nachwirkungen eines guten Films.

So, hier kleine Pause. Grund: Aikos Server ist nicht wirklich kooperativ und bearbeitet Anfragen nur langsam und widerwillig. Egal, morgen mittag geht's hier weiter ":-)"

So, weiter geht's (Aikos Außreden kann man ja unten nachlesen ":-)"…): In 11:14 geht es darum, dass zu Anfang des Films einem jungen Mann ein Mensch auf die Frontscheibe fällt (kurz nachdem er eine Brücke passiert hat, deswegen die Paranoia meinerseits). Die Strasse, auf der dies passiert, ist dafür bekannt, dass es dort immer wieder zu Wildunfällen kommt, wie eine Frau mittleren Alters erklärt, die kurz nach dem Unfall vorbeikommt und freundlicherweise gleich die Polizei ruft, um dannach wieder zu verschwinden. Da der Fahrer recht alkoholisiert ist und einen Menschen getötet hat, macht er, was jeder in dieser Situation machen würde: Er bereitet seine Fahrerflucht vor… ":-)"

Der Film besteht aus mehreren solcher Episoden, die alle um die gleiche Uhrzeit ihren Höhepunkt finden: 11:14 pm. Immer, wenn diese Zeit erreicht ist, wird der Film quasi zurück gefahren und zeigt die Handlungen, die vorher geschehen sind, aus dem Blickwinkel einer anderen Person/Gruppe. Gleich an allen Episoden ist, dass alle Hauptdarsteller…nicht wirlich gute Menschen sind. Ja, dabei belasse ich es mal, wer mehr wissen will, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.

Ich habe in dem Film sehr viel gelacht, wobei der Humor sehr, sehr schwarz und trocken ist; dazu zählt, dass derTod bzw. das Wie des Todes immer sehr bizarr dargestellt wird. Wer also über sowas nicht lachen kann: Hände weg von diesem Film.

Irgendwie ist 11:14 auch eher ein Film für einen lustigen DVD-Abend mit trashigen Filmen, wo er sich in der Gesellschaft von der "Killerhand" sehr wohl füllen dürfe.

Aber der Film ist natürlich auch lehrreich und moralisches, deswegen folgende Hinweise:

    Vorsicht bei Brücken – Herabfallende Tote voraus
    Nie aus einem fahrenden Auto heraus pinkeln (jedenfalls nicht als männliches Mitglied der Bevölkerung
    Sex auf dem Friedhof = auch 'ne doofe Idee

Das war jetzt schon der dritte gute und dazu lustige Film bei einer sneak in Folge – geradzu unheimlich. Das dachte sich wohl auch das Cinemaxx, deswegen wird die sneak jetzt auch auf Montag, 20 Uhr verlegt. Egal, man sehen, was die Zukunft in dieser Kategorie bringt

Kung Fu Hustle

…die können "super kung fu" in dem haus…

Tja, nicht nur in dem Haus, sondern im ganzen Film können sie das. Da wird sich von Anfang bis Ende nur gekloppt und geprügelt – sinnlose Gewalt von feinsten! Und alles vollkommen überzogen, was schon in den ersten Minuten klar wird: Eine Gang-Oberhaupt und seine engste Garde samt Frau werden von der "Axt-Gang" niedergemacht, wobei der Name Programm ist. Mal eben mit der Axt das Bein ab, dannach folgt die OP am offenen Herzen. Ab jetzt ist klar, in welche Richtung der Film gehen wird.

Aber die Gewalt kommt harmlos (weil übertrieben) rüber und die dummen Sprüche am Fließband sorgen für den Rest: Der Mann der Hausbesitzerin steigt einer seiner wohl attraktiveren Mieterinnen nach (obwohl sie, O-Ton, eine Pferdefresse hat), klaut ihr einen Kuss und redet sich mit "ich wollte mit Dir nur über das Waldsterben auf den Fidschi-Inseln reden" raus.

Im besagten Mietshaus wohnt, wie es der Zufall will, alles, was in der Kung Fu-Szene Rang und Namen hat bzw. hatte. Und die jenigen der Weltrangliste, die das nicht tun, kommen zu Besuch.

Das "Biest" (ein ca. 60-70 jähriger Mann) ist der Überbösewicht des Films, wobei dieser Eindruck durch seine grünen Badelatschen etwas unterminiert wird. Aber Sprüche wie "Ihr könnt schon härter zuschlagen, ich kann das vertragen" zeigen, aus welchem Holz der Typ gemacht ist.

Warum, Weshalb, Wieso? Selber sehen macht schlau. Also rein ins Kino und abgelacht.

unleashed

Sehr cooler Film.

Man war auch überrascht. Zuerst schlechte Trailer, dann der Hauptfilm. Man liest Namen wie Jet Li, Morgan Freeman und dann Luc Besson.

Der Film hatte weniger Action, als ich bei dem Namen JetLi vermutet hätte, dafür aber eine dichte Handlung, viel Humor und Stimmung.

Wer die Möglichkeit hat, den Film im Kino zu betrachten, sollte dies tun.