Kategorie-Archiv: Der Rest

Kundenservice

Ich finde Unternehmen ja toll, die einem Rundum-Sorglos-Pakete verkaufen, wo ich mir als Kunde überhaupt keine Gedanken mehr machen muss. Sowas wie Pizzalieferdienste, da klicke ich im Internet etwas zusammen, 15 Minunten später klingelt es an der Tür und ein freundlicher Mensch überreicht mir eine warme Mahlzeit. Kabeldeutschland, obwohl sich viele darüber beschweren, Internet+Telefon+Fernsehen, das bestellt man, 2 Tage später schliesst das ein Techniker an und dann hat man nie wieder Probleme damit (ich hab nur einen etwa 4 stündigen Ausfall in 2 Jahren erlebt und der war mitten in der Nacht).
Dann gibt es Unternehmen die werben noch mit günstigen Preise wie eine größere Elektronikmarktkette, deren Service einfach nur mies ist. Anno 2003 hatte ich da mal angefragt ob die eine Cherrytastatur mit USB-Hub und englischer Sprache liefern können, Preis egal, da hab ich nie eine Antwort bekommen obwohl die zu dem Zeitpunkt angeblich einer der größeren Cherry Vertragspartner waren. Neulich hab ich beim stöbern im Laden ein nettes 5.1-Heimkinosystem gesehen, von dem ich wußte das es das gleiche Gerät bei Amazon etwa 80€ billiger gibt, aber die wollten nicht so recht mit sich handeln lassen oder anders gesagt denen ist mein Geld wohl nicht gut genug…

Da wir an der Universität im Prinzip ja auch nur ein Serviceanbieter sind, stellt sich die Frage wie und in welchem Umfang bietet man Service überhaupt an. Darüber diskutieren wir schon eine ganze Weile, leider bisher ohne konkretes Ziel.
Als Kunde wünsche ich mir das eigentlich in etwa so:
Ich möchte ein Produkt erwerben oder einen Service in Anspruch nehmen, z.b Winterreifen kaufen und wechseln lassen. Dann möchte ich das mich ein Mitarbeiter zu den Produkten berät, mir als Laien im Automobil bereich also sagt welche Reifen ich auf meinem Fahrzeug überhaupt fahren darf, was die Vor und Nachteile sind etc.
Ich möchte nicht das mir der Servicemitarbeiter verschweigt, das sie die von mir gewählten Felgen erst beschaffen wenn das noch 3 andere Kunden ebenfalls tun. Entsprechend bin ich dann, trotz meiner zurückhaltenden, ruhigen Art, sauer wenn ich nach 3 Wochen mal Frage wie der Stand ist und mir ein anderer Mitarbeiter sagt, das die Bestellung hier noch rumliegt, weil eben kein anderer Kunde soetwas in dieser Saison kaufen will… Also die Reifen schon, nur die Felgen halt nicht, aber wer kauft schon häßliche Felgen aus dem Angebot wenn man für 100€ mehr auch passabel aussehende bekommen kann?
Aber der zweite Mitarbeiter hat sich dann sehr viel Mühe gegeben, mich als Kunden zufrieden zustellen: nach 10 Minunten bekam ich einen Rückruf mit der Nachricht, innerhalb von 4 Tagen, sprich zum heutigen Freitag wären die bestellten Räder Vor-Ort und könnten montiert werden.

Da wußte er allerdings noch nicht, das die Felgen dann zwar in Göttingen sind, aber ohne Reifen, die waren oder sind, nämlich noch auf dem LKW -.- Das konnte man mir natürlich nicht schon mitteilen als ich fast pünktlich mein Auto beim Service abgegeben habe… ich war also wieder etwas schlecht gelaunt, ich denke zurecht. Zum Glück sieht sich das Unternehmen BMW wohl auch als Kundenfreundlich, nach etwas rumtelefonieren stellt sich heraus das die Reifen “jeden Moment” ankommen sollten und dann werden die “sofort montiert” … ja schön und was mach ich solang? Das hab ich nichtmal Fragen müssen, da wurde mir schon ein Leihwagen angeboten zumindest für heute.
So stelle ich mir das dann wieder vor, kulant wird mir also ein ähnliches Fahrzeug gestellt damit ich weiter meinem Dingen nachgehen kann, in der Hoffnung das sich bis zum Feierabend die Sache klärt, damit ich ein zufriedener Kunde bin.

Sei zu erwähnen das ich heute das erste Mal Automatik gefahren bin und nachher noch fahren werde, das Faceliftmodel sieht zwar schon etwas netter aus und das Navi ist wohl ein witziges Spielzeug. Negativ aufgefallen ist mir der Sitzkomfort der Ledersitze, da sind meine Sportteile irgendwie sehr viel angenehmer, außerdem weiß ich nun die Parksensoren vorn zu schätzen, die hat der geliehene nämlich leider nicht.
Tiptronic ist jedenfalls nichts für mich, obwohl ich die Idee cool fand und rein Automatik ist auch nichts für mich, weil ich (gedanklich woanders) beim halten dann auch mal eine Vollbremsung mache, sprich die Bremse ins Bodenblech trete statt der nicht vorhandenen Kupplung.  Ein Gimmick was mir dann wieder fehlt sind die elektrisch anklappbaren Außenspiegel, dafür gefällt mir die neue Form nicht, naja ..
Allerdings bin ich  ja auch nur ein paar Kilometer damit gefahren, vieles ist da sicher einfach Gewöhnung. Ein paar Tage hab ich ja auch gebraucht um mich von Opel auf BMW umzustellen und jetzt frag ich mich wie ich den Corsa so lang ausgehalten hab, allein wegen der Klimaautomatik .. naja und der 177 PS die einen recht flott Richtung 230Km/h bringen, statt der 60 die mit gutem Willen 170 Km/h geschafft haben.

man müsste sich Dinge auch notieren ..

Da ich dazu neige alles mögliche zu vergessen, was ich nicht irgendwo notiert habe und Google uns bei der Suche immer brav hilft, möchte ich hier mal wieder in ein paar Zeilen die Geschehnisse der letzten Wochen festhalten.

Den Witz mit der FX160 brauch ich nicht zu erwähnen, ich versteh nicht wieso eine Grafikkarte kein DVI unterstützt obwohl ein DVI-Port vorhanden ist, ist mir auch egal.
Nach einigen Stunden des Feintunings an unserem Diskless Debian, haben wir am vergangenen Montag ein paar Freiwillige das System testen lassen insgesamt ist es wohl bereit für den Produktiveinsatz. Ein paar kleine Bugs gab es noch zu beseitigen, von meiner Seite waren das natürlich wieder absolute Perlen administrativen Nicht-könnens. Herr Hinke, also ich, ist der Meinung den Kernel könnte man wenigstens schon noch selbst übersetzen und das tue ich auch gern und häufig. Ich vergesse dann nur ab und zu die Zielgruppe aus den Augen, so wurde mir freundlich mitgeteilt, dass Cardreaderunterstützung schon eine feine Sache ist im 21. Jahrhundert. Die Ausrede das ich keine Module kompiliere die ich selbst nicht benutze wurde nicht akzeptiert ..
Das hat natürlich direkt Fehler 2 hervorgerufen, nicht funktionierende udisks mit Active-Directory Accounts. Dazu sei nur erwähnt das der nscd vor dbus starten sollte, dann funktioniert es auch, zumindest in der Theorie. In der Praxis benötigt der eingesetze XFCE noch HAL, welches über PolicyKit gestartet werden soll und das tut es auch nachdem sich jemand einloggt.
Irgendwann ist mir aufgefallen das immer nach dem ersten Login das automagische Mounten von Laufwerken nicht klappt, weil HAL anscheinend zu spät startet. Die häßliche Lösung: hald –daemon=yes in die rc.local schreiben, mit der nächsten XFCE-Version fliegt das eh raus …
Der dritte Fehler war es dann sich darauf zu verlassen das man bei der Installtion schon drauf geachtet hat, das die Abhängigkeiten von sysv-rc alle geklappt haben. Nach dem nun die Uhrzeit synchronisiert wird, bevor man sich am AD anmeldet klappt das nun auch fehlerfrei. Zusätzlich ist die Bootzeit jetzt auf knapp 25 Sekunden herunter, was ich schon ganz in Ordnung finde.

Heute Nachmittag hab ich mir dann vorgenommen den Beweis anzutreten, dass das System auch Distributionsunabhängig ist und wollte Archlinux aufsetzen, mehr als das Basissystem hab ich aber auch nicht installiert, zwischendurch hab ich aus versehen noch ein LVM kaputt gespielt. Merke lvresize führt nicht selbstständig rezisefs aus … naja, das steht auch in jedem HowTo und in der manpage, aber wer liest sowas schon vorher?
Stattdessen hab ich neben Squeeze i386 ein amd64 aufgesetzt. Sobald dort unsere angegepassten Pakete eingespielt werden, könnte man also darüber nachdenken auf den x86-64 Clients ein 64-Bit System anzubieten.

Ein Gedanke ging mir noch durch den Kopf, ob man anhand des dhcp-request Pakets das Betriebssystem herausfinden kann, damit beschäftige ich mich vermutlich morgen. Hintergrund des ganzen ist eine Dualbootumgebung für den Kursbetrieb. Da beide Maschinen im AD betrieben werden, ich aber noch keine Möglichkeit gefunden habe, eine Windowskeytab “zu klauen”, möchte ich denen einfach je nach Betriebssystem einen anderen Hostnamen zuweisen.

Am Rande sei noch erwähnt das es lustig ist wenn eine Firma sich meldet mit “Hallo der Kollege der ihre Anfrage bearbeitet hat, arbeitet nicht mehr bei uns. Könnten Sie uns ihre Unterlagen noch mal zuschicken? Wir haben nur ein paar unvollständige Notizen gefunden…”, dabei geht es natürlich auch wieder um größeres Projekt und ich frage mich wie sich solche Firmen überhaupt auf dem Markt halten können Oo

Auch lustig ist es, wenn man beim Ausparken aus der elterlichen Hofeinfahrt (mit Mama’s Auto) mit dem Hoftor kollidiert, weil man vergessen hat es vorher auch zu öffnen. Naja ich fand es nicht lustig, meine Mutter schon, zum Glück hab ich nur ein Loch in die untere Plastikheckschürze gefahren -.-

Niels ist ja der Meinung das Wort “lustig” würde hier, also im Büro, ziemlich inflationär benutzt und wir sollten damit aufhören. Vor allem wenn man damit nicht lustig im Sinne von witzig meint. Eine brauchbare Alternative ist ihm allerdings nicht eingefallen. Da dieses Phänomen allerdings auch im deutschsprachigem EU-Ausland auftritt, scheint es zumindest zu keinen größeren Missverständnissen zu führen. Ich hab zwar manchmal den Eindruck dort versteht man mich auch nicht immer richtig, aber das liegt in den meisten Fällen vermutlich eher an meiner ungeschickten Wortwahl. In den anderen Fällen ist es wohl “nicht verstehen wollen” oder wie mir gestern mitgeteilt wurde, macht es anscheinend Spass mich (grundlos) zu ärgern -.-

Und weil ich das hier als Notizzettel gerne missbrauche, erinner ich mich grad nochmal daran Dienstag in die Werkstatt zu fahren.

Update: das Archlinux bootet auch, mir war nur nicht klar dass das ein “Profisystem” ist, wo der grafische Installer laut Herrn I. vim und bash sind…
Ich hab da ja eigentlich nichts gegen, aber von der “hauptsache bunt und shiny”-Fraktion hatte ich etwas anderes erwartet ..

Ich glaub ich nenne sie Jane

Nachdem mir der Sebastian geraten hatte, einfach mal Geld mehr oder weniger sinnlos zu verprassen, bevor ich irgendwann später mal mit meiner Frau über sowas lange Diskussionen führen muß, hab ich das dann auch nun getan. Karo hatte ich dazu auch nochmal konsultiert mit dem Ergebnis “dann kauf sie halt ^^”. Sicherheitshalber nochmal eine Nacht drüber geschlafen, insgeheim hatte ich wohl gehofft, jemand wäre so vernünftig und würde mir das ausreden.
Zum Glück bin ich ziemlich dickköpfig und wenn ich etwas will, bekomm es in der Regel auch, sofern meine Möglichkeiten das zu lassen. Vor 10 Jahren hatte ich die Gelegenheit verstreichen lassen, da wollte ich so wahnsinnig gern eine Ibanez JPM100-P1 kaufen, leider war diese zu dem Zeitpunkt bereits vergriffen. Schlussendlich hatte ich das Geld in eine Ibanez JEM7  investiert, ein fabelhaftes Instrument wie ich finde, aber halt keine Petrucci und das hing irgendwie immer ein wenig an ihr. Damit ist jetzt Schluß, ab heute bin ich stolzer Besitzer eine MusicMan Petrucci 6 Pearl Red Burst.

Damit gesellt sich nun zu Gina, einer Ibanez RG450 in schwarz die mich seit 15 Jahren begleitet:
Gina

Karichma, der Ibanez JEM7 Burnt Stained Blue, die auch schon 10 Jahre bei mir wohnt:
Karichma

Nora, eine Art & Lutherie CW Cedar Antique Burst, die diesen Sommer bei mir ihr zuhause fand:

nun Jane, besagte MusicMan Petrucci 6 Pearl Red Burst:
Jane

Der erste Eindruck wenn man dieses wirklich bildschöne Instrument dann in der Hand hält ist traumhaft. Der Hals erscheint fast noch schlanker als der der JEM. Durch die Lackierung fühlt sie sich weitaus glatter an, die JEM ist ja “nur” gebeizt. Die Saitenlage und Octavereinheit klingt perfekt, das ist wirklich ein Stück besser als bei der JEM, allerdings müßte die auch mal nachjustiert werden …
Der Schaltplan für die 3 Tonabnehmer (2 Humbucker, 1 Piezo) sah erst verwirrend aus, ist aber doch recht simpel.  Der Hebel des Vintagetremolo ist “leider” sehr leichtläufig, das bin ich so nicht gewohnt, aber oft benutz ich das eh nicht.
Sei noch zu erwähnen das im Koffer deutlich mehr Platz ist, als in meinem anderen und die MusicMan Leute so schlau waren für das Tremolo ein Stück rauszufräsen, so das man da nichts für den Transport demontieren muß.
Kurz gesagt, ich bin sehr zufrieden mit der Investition und ich glaub sogar ein klein bisschen verliebt :)

Edit: So nachdem ich die Gute nun ein paar Stunden ausgiebig bespielt hab kann ich nur sagen, ich glaube nicht nur ich bin verliebt, ich bin es wirklich Oo
Der Sound ist, wie ich finde, phänomenal gut. Die beiden DiMarzio Tonabnehmer gefallen definitv und der Piezo schafft es auch ein wirklich guten Ton zu erzeugen. Einzig die Piezoelektonik auf der Rückseite ist ein bischen blöd, muß man halt mal in Ruhe einstellen und kann zwischendurch nichts dran ändern. Was wirklich störend ist, wenn man keine abgewinkelten Kabel hat, sind die beiden Buchsen, das fand ich mit der halbschräg im Body versenkten in der JEM doch angenehmer. Ansonsten kann man sich allerdings wirklich nicht beschweren, die Verarbeitung ist hervorragend.
Die Saitenlage wie bereits oben angemerkt wirklich erstklassig, selbst der Sattel ist etwas angeschrägt um das zu optimieren, trotz der gleichen Saiten merkt man gleich das man weniger Kraft braucht.
Das Vintagetremolo überzeugt inzwischen auch, wobei ich immernoch finde das der Hebel etwas zu locker sitzt, das verstimmt sich im Gegensatz zum LoPro -Edge der JEM allerdings wirklich gar nicht.

Alles in allem ist die MusicMan also ein würdiger Nachfolger für die inzwischen etwas in Jahre gekommene JEM7 und der hier nicht weiter erwähneswerte Preis erscheint mir durchaus gerechtfertigt.

“willst du das verkaufen?”

Ich hab heute morgen beschlossen mich mal wieder bei meiner Bank blicken zu lassen und wo ich schon im Ort war, kurz bei meinen Eltern vorbeizuschauen. Die waren nur grad auch unterwegs, kamen aber 5 Minuten nach mir auch heim, ich sollte vielleicht nächstes mal doch vorher anrufen.
Beim Kaffee erstmal erzählen lassen wie deren Urlaub so war, die waren eine Woche in Reit im Winkl. Laut Aussage beider Elternteile ist es da wohl nicht mehr so wie früher. Da ich da seit ca.17 Jahren nicht mehr war, wird das wohl stimmen nehme ich an.
Da ich schon mal da war und mir das eh für den Urlaub vorgenommen hatte, hab ich dann mal spontan beschlossen mein kleines Auto von Innen zu reinigen. Es ist schon erschreckend wie viel Dreck und Müll sich in einem handelsüblichen Corsa so verstecken lassen. Nach knapp zweieinhalb Stunden war ich dann auch irgendwann mal fertig, meine Mutter hat mich schon zwischendurch mehrfach ausgelacht …
Komplett durchgesaugt, Innenraum komplett abgewaschen und Scheiben mal gründlichst gereinigt. Von neu kann man da zwar nicht reden, aber ich glaub so sauber war der seit 10 Jahren nicht mehr … von innen jedenfalls.

Mein Vater spekuliert jetzt ob ich den verkaufen will und meine Mutter unterstellte irgendwas von “mit wem rumfahren”, beides irgendwie falsch, wollten sie aber nicht glauben.

Noch kurz erwähnt sei, meine Eltern besitzen nun einen Gartenstuhl weniger, der hat mein Gewicht von um die 62kg nicht ausgehalten. Meine Mutter weiß nun das in meinem alten Computer der CD-Brenner oben ist und das DVD-Rom keine Urlaubsfotos brennen kann. Außerdem hat sie festgestellt das man die Kamera auch direkt an den Fernseher anschliessen kann, wobei mein Vater gleich mal gelernt hat das VGA-Bilder auf HD-Fernseher nicht so toll sind.
Da frag ich mich wozu die ne moderne Digitalkamera haben wenn die damit nur Bilder machen, die jedes Handy besser hinbekommt, aber das klären die jetzt untereinander :)

Nachschub im DVD und CD-Regal

Diese Woche gab’s im lokalen Saturn ein paar Angebote 3 CDs für 15 Euro (bzw. einzeln für 6,irgendwas), Niels war so freundlich mir noch nen Amazonlink zu schicken: selbes Angebot in größerer Auswahl, da muß ich mich nur noch zur Bestellung durchringen …

Heute war ich noch mal kurz bei Mediamarkt, die hatten zwar nichts spezielles im Angebot aber mit leeren Händen geh ich da auch nie raus …

Neuheiten beim CD-Bestand sind dann also diese Woche:
Guns N’Roses – Familiy Tree, gefällt sehr gut beim ersten durchhören. Die Musik mag ich eh, die wechselnden Interpreten stören kein Stück, klingt halt alles sehr vertraut, aber doch irgendwie anders. Außerdem sind ein paar gute Coverversionen dabei u.a. Wanted Dead Or Alive und Pour Some Sugar On Me. Klare Empfehlung.

Guns N’Roses – Chinese Democracy, das mußte ich nach 10 Minunten spontan ausschalten, weil’s so derb genervt hat, aber bevor das in der Versenkung verschwindet werd ich das in einer ruhigen Minute nochmal versuchen.

Iron Maiden – The Final Frontier, etwas gewöhnungsbedürftig aber inzwischen gefällt es mir recht gut, mir fehlt leider der Vergleich zum Vorgänger Album. Ist halt irgendwie Metal, kann man also schon weiterempfehlen.

Michael Jackson – Bad, muß man wohl nichts zu sagen. Bisher fehlte Michael Jackson komplett, Thriller und Dangerous werd ich wohl bei Gelegenheit noch nachkaufen.

Madonna – Music, da muß man nichts zu sagen, zumindest hab ich jetzt halt “Don’t Tell Me” auch auf CD …

Muse – Absolution, ist genau wie Showbiz nicht mein Ding. Irgendwo mein ich gelesen zu haben ein Dream Theater Stück würde sehr nach denen klingen, das halte ich für ziemlich weit her geholt. Klarer Fehlkauf im Moment, aber ich hör’s mir noch mal in Ruhe an.

Revolverheld –  In Farbe, wegen “Spinner” gekauft, der Rest klingt beim durchskippen ähnlich, also auch brauchbar.

Rush – Presto, ist halt Progressive Rock. In nicht allzuferner Zukunft werd ich da wohl noch weitere Alben kaufen. Kann man eigentlich auch nur empfehlen auch wenn ich neulich zu Niels noch was anderes gesagt hab …

Im DVD Regal neu:
Cop Out, den fand ich ziemlich lustig, ich schau eh alles mit Bruce Willis, außerdem Michelle Trachtenberg in einer Nebenrolle, das reicht als Kaufgrund für mich schon aus.

Inglourious Bastards, das einzig nervige an dem Film ist wohl die Stimme von Diane Krüger

John Rambo, hat Niels behauptet der wäre sehr gut, ich lass mich mal überraschen.

Zombieland, großartig wenn man sinnlose Gewalt und Zombies mag.

So langsam muß ich dann doch mal zusehen das hier ein neues CD-Regal hinkommt, der zweite Turm ist jetzt auch annähernd voll. Das gute Ikea-Regal wo ich meine DVDs stapele braucht auch dringend noch ein paar Einlegeböden.

Urlaub!

Thomas ist seit Montag zurück aus dem Urlaub und ich hab jetzt erstmal 10 Tage Urlaub. Professionelle Zeitplanung wie ich finde, genug Zeit um über die vergangenen zwei Wochen zu berichten, aber zu wenig um noch irgendwas groß anzufangen :)

Auch wenn es heute morgen erst aussah als würde der Tag katasrophal werden und schon mich in Gedanken schon um Punkt 1500 an der Zeiterfassung stehend sehen, hat es sich doch noch erfreulich entwickelt.
Gut gelaunt aufgestanden, fahre los und steh schon vor meiner Haustür im Stau. Angeblich sollen Teile der A7 und der B3 gesperrt sein, jedenfalls standen die Autos schon vom Kreisel am Kiessee entlang. Spontan also Ortsumgehung genommen um dann in der Stadt längere Zeit im Stau zu stehen …

Trotzdem noch gut gelaunt etwas später als sonst also an der Uni angekommen, auf dem Weg zum Büro erstmal Kaffee verschüttet, ein freundliches “guten morgen” zu unserer Praktikantin und ein freundliches “Moin” zu Thomas, Tasche abstellen und zur Zeiterfassung laufen… Wird Zeit das so ein Teil auch am Hintereingang installiert wird.
Ein paar Minuten später war dann auch Niels da und beschrieb während er sich hinsetzte erstmal den bevorstehenden Tag, Serverausfall, SAN kaputt was man sich halt in meiner Situtation so wünscht. Um 0900 erstmal kurz Kaffee und Kuchen in der IT-Hotline und kurz vor zehn klingelte dann tatsächlich das Diensthandy: “das Rechenzentrum meldet eine Störung im SAN, drücken sie neun und raute …”, na herzlichen Dank!
Hat uns dann zum Glück nicht betroffen, zumindest mich nicht, es war zwar von ESX die Rede, aber für die Maschinen bin ich ja nicht zuständig, hauptsächlich war wohl das WinFS betroffen :)

Um kurz vor 11 trafen dann Sebastian und Alexandra ein, mit Kuchen. Genauer gesagt mit Schwarzwälderkirschtorte für mich. Ich hatte am Freitag erwähnt das ich die gern esse, aber wer rechnet denn damit, das man mir sowas auch mitbringt … sehr lecker jedenfalls, auch wenn Alli meinte es wär das erste mal das sie die gebacken hat. Viel besser bekommen meine Mutter und Oma das aber auch nicht hin, ich weiß nun also wer mir ab nun öfter mal Kuchen backen kann :)
Niels hat schonmal Haselnusstorte vorbestellt, Erdbeerboden und Quarkschnittchen stehen dann auch noch an.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann nebenher ein wenig über die Zukunft unseres DXS-Systems unterhalten, da hatte ich am Vormittag auch schon ein wenig dran rumgespielt. Ich bin mit dem Ubuntu ja nicht so zufrieden, Thomas ist es egal solang es läuft, der Niels kann sich auch mit Testing anfreunden. So wird also demnächst vermutlich wieder von Ubuntu auf Squeeze gewechselt. Das Squeeze mit dem ich bisher gearbeitet hab, ist natürlich eine Desktopinstallation auf der Platte, aber Niels meinte das kann ja höchstens zwei Wochen dauern, das umzurüsten, schlau wie ich bin hab ich dem mal nicht widersprochen.
Eigentlich hatte ich mich auch schon seelisch auf mehrere Tage vorbereitet um unsere Skripte an Squeeze anzupassen, so mit usplash, startup und so. Vor allem weil mein AuFS nicht mehr so wollte wie ich.
Niels wollte natürlich das Squeeze diskless läuft, bevor ich in Urlaub gehe … das war so um kurz nach drei, da hatte ich es immerhin schon auf den Server kopiert und festgestellt das AuFS kaputt ist und schon 3 Kernel durchprobiert.
Aber ich wär ja nicht ich, wenn ich mich von sowas beeindrucken lassen würde. Lilith (meine Desktopprecision) bietet jetzt also via PXE drei Bootoptionen an: DXS produktiv, DXS Test mit Ubuntu und Kerberos und *Trommelwirbel* Squeeze diskless mit Kerberos, 2.6.35.3-custom-kernel.
Die mounttab sieht jetzt auch nicht mehr so scheiße aus wie früher; der usplash funktioniert richtig, sprich ist bunt und bewegt sich und die authentifizierung erfolgt am ActiveDirectory. Das Bootscript ist nun auch stratup/upstart-Konform, Das Xorg-Script baut nun auch eine korrekte Config wenn man keine Nvidiatreiber ins System wirft, sprich stellt nun die korrekte Auflösung da.
Damit man das auch zeigen kann hab ich dann noch fix den automounter installiert und war fertig, vor Urlaubsantritt :D

Ich glaub auf der Enterprise hätte ich wirklich einen passablen Mr.Scott abgegeben, so ein Warpantrieb ist sicher genauso simpel zu warten.

Musikgeschmack

Ich lasse mich morgens von wie viele andere Menschen gerne vom Radio wecken, da läuft bei mir Radio21. Früher haben die nur Classicrock gespielt, also hauptsächlich so Zeug rund um die späten 60er bis in die frühen 80er. Irgendwann haben die auch angefangen noch modernere Musik einzubauen, das geht sogar soweit das ich dadurch sogar unfreiwillig um Eurovision Contest teilhaben durfte …

Im Internet findet man viele Hinweise darauf, das der Mensch ein Gewohnheitstier ist und Veränderungen im Allgemeinen nicht sehr aufgeschlossen ist, in diese Rubrik falle ich auch. In einem anderen Beitrag hab ich schonmal erwähnt das ich kaum “moderne” Musik höre, sondern hauptsächlich Zeug das ich in jüngeren Jahren bereits gehört hab und auch kaum CDs besitze deren Erscheinungsdatum vorne mit einer 2 anfängt.

Neulich hab ich mir mal eine Liste des Rolling Stone Magazine angeschaut, genauer 2 Listen: die Top500 Alben bis 2005 oder so und die Top500 Lieder aus etwa dem selben Zeitraum. Einiges davon steht auch in meinem CD Regal, vieles kenne ich bestenfalls noch nebenbei und vieles andere konnte ich nicht im Ansatz zuordnen.

Heute morgen hab ich dann mal ein kurz den Niels dazu befragt, sprich einen Interpreten genannt und dann kurz überlegt was dessen Meisterwerk ist. Bei Madonna waren wir uns zum Beispiel einig das “Don’t Tell Me” wohl bisher das beste Stück war, bei den Rolling Stones waren wir uns nicht im Ansatz einig da sind meine Topkanditaten Start Me Up und Satisfaction, konnte Niels nicht verstehen. Dagegen findet Niels Bon Jovi’s Blaze Of Glory unangefochten, was ich wiederum nicht verstand, das ist zwar nicht schlecht, aber die haben deutlich bessere Stücke gemacht.
Da sich mein Musikgeschmack mit der Zeit auch ein wenig wandelt, dachte ich mir so, wäre es vielleicht eine gute Idee das mal festzuhalten was man aktuell so hört. Und so hab ich beschlossen mal meine Favoritenliste aus meinem Mediaplayer hier her zu kopieren, ich muß das nur noch ein wenig sortieren, entweder nach Interpret oder halt nach absoluter Beliebtheit. Wobei ich mir da noch überlegen müßte wie gut ich die Stücke wirklich finde im Vergleich untereinander.

Wish You Were Here dürfte da die Nummer 1 bleiben, aber bereits der zweite Platz ist schwierig, da kommen neben Guns N’Roses Estranged, Sweet Child O’Mine noch Pink Floyd’s Comfortable Numb, Annihilator mit Sounds Good To Me, Europe – I’ll Cry For You, U2 – Pride und Where The Streets Have No Name, Emerson, Lake & Palmer – Lucky Man und diversen Dream Theater Stücken noch einige eher unbekannte Stücke zum Zuge.
Dann gilt noch zu unterscheiden zwischen musikalisch (Niels nennt das Gefrickel)  bedeutend, da dürfte Sweet Child O’Mine weit vorn liegen weil ich das Riff so mag, Shine On You Crazy Diamond wäre dabei, genauso wie Trial Of Tears, Rubina’s Blue Sky Happiness, The Best Of Times, Enter Sandman, Karn Evil 9, Africa …
Und Stücke deren Text ich sau gut finde oder zumindest in Teilen, dann wären auf einmal auf Queensryche, Whitesnake und Bob Dylan vertreten, die ich eher weniger höre.
Vermutlich haben die Lyriken sogar eine eigene Seite verdient, beim durchlesen diverser Pink Floyd und Dream Theater Texte in den letzten Wochen dachte ich schon manchmal “das ist gar nicht mal so unschlau was er da singt”.
Das werde ich dann wohl während meines Urlaubs mal versuchen umzusetzen, ab Mittwoch hab ich jedenfalls erstmal 10 Tage Ruhe vor Ubuntu, ActiveDirectory und dem leidigen “dokumentieren was man anstellt, damit es andere auch verstehen” :)

Musik früher und heute

Ich hab am Wochenende mal versucht ein wenig meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Sprich ich hab versucht mir Viva und MTV anzusehen bin dann aber irgendwie doch ständig bei VH1 gelandet.
Letzte Woche hatte ich schonmal in die 500 besten Alben und Lieder aller Zeiten laut dem Rolling Stone reingeschaut, davon kannte ich wenigstens das meiste noch vom Namen und ein Teil steht auch in meinem CD-Regal.
Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wieso die Lieder die heute in den Charts sind überhaupt da hin kommen, ich dachte immer das berechnet sich aus den Singleverkäufen und dem was die Radiosender so spielen … Ich würd für sowas definitiv kein Geld ausgeben.
So einige Sachen die ich vor Jahren grausam fand, kann man sich  inzwischen auch anhören, Robbie Williams z.B. ist gar nicht so schlecht. Das BestOf von Take That wollte ich auch schonmal kaufen.

Jedenfalls komm ich mir ein wenig alt vor wenn ich so zwischen VH1 und anderen Sendern hin und herzappe und feststelle, “wow, der Song ist klasse aber auch schon fast 30 Jahre alt”. Damals habens sogar noch Stücke/Alben von Megadeth und Slayer in die Charts geschafft, das dürfte heute eher die Ausnahme sein. Obwohl Metallica sicher immernoch kommerziell erfolgreich sind, aber die Musik ist seit dem schwarzen Album auch eher schlechter geworden.

Ich vermisse da jedenfalls  die Gitarrenrockfraktion,  muß ja nicht mal Metal oder Grunge sein, von mir aus geht auch U2 oder Rolling Stones.
Bei Gelegenheit sollte ich mal meine CDs in eine Beliebtheitsreihenfolge bringen, da weiß ich natürlich auch schon das ich mich nicht entscheiden kann. Da sollte man vielleicht auch die Bedeutung eines Albums berücksichtigen Nirvana – Nevermind, welches ich nicht so überragend finde, soll angeblich doch sehr einflussreich gewesen sein. Ebenso wie Pearl Jam’s – Ten, welches ich schon besser finde.

Ganz zufällig hatte ich dann auf 3Sat U2 – Rattle and Hum gesehen, natürlich nur die zweite Hälfte weil ich nicht wußte das die sowas auch zeigen. Zum Glück hab ich davon die DVD selbst, das werd ich mir also auch noch mal in Ruhe ansehen. Ebenso wie The Wall und The Song Remains The Same, überhaupt sollte ich meine Musik DVDs ab und zu mal anschauen, wenn man die schon rumstehen hat :)

Ein paar freie Tage

Ich hab mich dazu durchgerungen mal ein paar Tage frei zu nehmen, sprich noch Resturlaub vom letzten Jahr zu nutzen.
Grundsätzlich ist schon allein die Tatsache bis mittags schlafen zu können für mich Erholung pur. Dieses früh zu Bett gehen um dann pünktlich zum Kernzeitbeginn wieder im Büro zu sein liegt mir als notorischen Langschläfer und Morgenmuffel mal so überhaupt nicht.

Eigentlich hatte ich mir auch vor genommen ein paar Dinge zu erledigen, aber irgendwie ist das meiste davon noch nicht passiert, Motivation ist halt auch nicht so mein Ding.
Immerhin hab ich es mal geschafft bei einer Werkstatt vorbeizuschauen die sich dann kommenden Dienstag mal um meinen kleinen fahrbaren Untersatz kümmern; Ölwechsel (dringend nötig), Heckscheibendichtungkleben (der Optik wegen) und Spur vermessen/einstellen, die ist nämlich seit einem Jahr nicht mehr das was ich unter gerade verstehe …
Sofern da nichts ernsthaft kaputt ist sollte sich das im Rahmen von etwa 200€ bewegen, find ich durchaus angemessen und TÜV wär erst nächtes Jahr, vorher wär ein neues Auto also eh nicht sinnvoll.
Danach war ich noch kurz beim lokalen Musikalienhandel um mir neue Saiten zu kaufen und wo ich schon mal da war hab ich mich mal etwas im Laden umgesehen.
Nun gibt es Leute (die ich nichtmal persönlich kenne) die behaupten ich wäre ein vernünftiger Mensch … in der Umgebung von Elektronik oder Musikinstrumenten setzt allerdings das logische Denken bei mir ab und zu mal aus :)

Das Ende vom Lied war ein etwa zweistündiger Aufenthalt mit einer fachlichen Exkursion über Westerngitarre; der Frage “Wieviel willst du den ausgeben” und der von mir erwarteten Antwort “Geld spielt keine Rolle”.
Es ist übrigens nicht sehr schlau in einem Verkaufsgespräch erstens zu sagen man hätte von dem Zeug keine Ahnung, zweitens zu behaupten man hätte irgendwas in der Richtung gerne und drittens kein wirkliches Preislimit zu setzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nun stolzer Besitzer einer Art&Lutherie (Godin) Westerngitarre, Cedar Antique Burst.

Mein Glück war dabei noch das ich defintiv keine “bunte” Gitarre haben wollte, sonst hätte ich weitere 200€ mehr dagelassen. War trotzdem ziemlich unvernünftig, auch wenn das Gute Stück ihr Geld mehr als Wert ist. Und wo ich schon da war, hab ich dann gleich noch einen passenden Koffer und Gitarrenständer mitgenommen, nicht das ich sowas überhaupt brauchen würde … zumindest siehts im Wohnzimmer ganz nett aus. Jetzt muß ich nur noch entweder die Gibson Doubleneck kaufen oder versuchen bei Ebay eine möglichst gut erhaltene Ibanez JPM100 der ersten Serie ergattern, dann steht in jeder Ecke eine rum :D

Und so sieht das dann in etwa aus: Gina, sucht noch einen Namen und Karichma