Personalisierter Junk

Faszinierend, von welcher Art der Spam ist, den ich mittlerweile bekomme:

Die unerwünschten Mails, die es noch schaffen, mich zu erreichen, werben für Firewall Appliances, Erlenmeyerkolben und Antivirus Lösungen für Blackberrys. Und ich bringe es wirklich nicht übers Herz, den Junk in den Spam Trainer zu befördern…

Da muss irgendwo ein Data Mining stattgefunden haben.

Machen wir auch in Desktop virtualization? :-)

Ich hab’ gerade die aktuelle ct gelesen und bin da wieder über den tollen Begriff “Desktop virtualization” gestolpert:

“Virtual desktop infrastructure (VDI) is a server-centric computing model that borrows from the traditional thin-client model but is designed to give system administrators and end-users the best of both worlds: the ability to host and centrally manage desktop virtual machines in the data center while giving end users a full PC desktop experience.”

Wenn also Wikipedia nicht lügt, dann ist unser Linux-System genau sowas: Zentrales Managment (PXE aktivieren und los), aber der Nutzer fühlt sich wie vor einem “normalen” Desktop und kann Tuxracer oder die coole Linux-Demo von World of Goo spielen und nebenbei für sein Studium recherchieren (…vielleicht sind die Prioritäten da auch umgekehrt….). Wenn man also die Clients durch sowas wie die schon beschriebene, sehr sparsame Optiplex FX160 ersetzt, haben wir auch unseren Desktop "virtualisiert". Und da braucht man keine super-potenten Server, die bestimmt genausviel Strom zusätzlich fressen (und wesentlich mehr Kühlung, Platz, etc im Rechenzentrum verbrauchen), wie der Umstieg auf Kleinst-Knuddel-Thin-Clients einsparen würde.

Naja, bestimmt habe ich ein Totschlag-Argument für Desktop-Virtualisierung übersehen…, aber im Moment überzeugt mich das nicht wirklich.

Optiplex FX160 und studIT LCS

Neues Spielzeug für die Admins ":-)" Gestern haben wir eine Optiplex FX160 als Teststellung erhalten, die dann auch 10 Minuten später als LCS bootete. Ist die erste Kiste mit Atom-Prozessor, die mir über den Weg läuft und ich muss sagen, zum Surfen, Texte schreiben und Videos gucken ist das Ding ideal und schnell genug (selbst wenn man im Hintergrund mit vier Threads einen Kernel kompiliert….nicht mehr, wenn Dennis die Threads auf unendlich stellt….).

Und die neue Optiplex ist echt sparsam: 22 Watt unter Volllast (Kernel kompilieren mit unendlich Threads und ein Quicktime x264-Trailer in 1080p) ist mal ne Hausnummer, da verbraucht ein TFT-Display ja schon fast mehr.

Was nicht soo toll ist: Die Linux-Unterstützung, genauer die des Grafik-Chips. Im Moment spricht das System die noch mit dem VESA-Treiber an (was schnell genug ist, um normale Videos zu betrachten), aber einen nativen Treiber für die SiS Mirage-irgendwas habe ich noch nicht gefunden (hab' aber auch nur die ersten vier Treffer bei google überflogen ";-)" ). Wenn das auch noch gehen sollte, ist die FX160 ne optimale Surf- und Arbeitsstation….zumal damit auch Suspend2Ram mit dem LCS funktioniert ":-)"

Immer der gleiche Fehler :-)

Jedesmal: Ich teste eine andere Distro, weil ich es leid bin, bei Archlinux fast alles selbst einzustellen (obwohl ich das fast immer cool finde…) und will die Distro wechseln…. und brenne zum Schluss doch nur wieder die Arch-FTP-CD ":-)"

Nur für die Zukunft, Notiz für Niels: SuSE mag ich wg Yast nicht (obwohl die Distro sau-schnell ist), Ubuntu wird mit jedem Release döofer (gibt es das Wort…egal, die Aussage steht) und Fedora 10 war eigentlich recht schick, nur bin ich pacman und aptitude gewöhnt und yum ist da noch Meilen von entfernt (genauer nicht yum , sondern scheinbar rpm bzw. die Packet-Maintainer: Da einfache Tools nachzuinstallieren artet in wildes Nachinstallieren von obskuren Paketen aus. Dazu ein dickes, fettes NE von mir).

Also zurück zu Archlinux. Irgendwie muss HAL und ntfs-3g doch zum laufen zu bringen sein…vielleicht lass ich testing dieses Mal doch weg…

OpenOffice.org 3 Vorkonfiguration

Ist eher ein Memo für mich selbst: Ich hab' im Netz auf die schnelle keine Dokumente gefunden, die diese Vorkonfiguration erklären (vor allem auf den OOo-Seiten selbst nicht..die Doku ist da eh nicht soo toll), schreibe ich das mal kurz hierhin ":-)"

Unter Ubuntu 8.10 konfiguriert man OOo als Admin unter den folgenden Pfaden so, dass es die Microsoft-Formate als Standard benutzen:

/usr/lib/openoffice/basis3.0/share/registry/modules/org/openoffice/Setup/Setup-*xcu

Dan Kaminsky…

… oder How to break the internet. Ein spannender Artikel für alle, die das Thema interessiert und die sich einen Moment Zeit nehmen können.

Ich muss gestehen, dass ich auch immer ein ganz ungutes Gefühl habe, wenn ich mich mit irgendwelchen Security Jungs unterhalte… The DNS community had kept the secret for months. The computer security community couldn't keep it 12 days.

Wieder weniger Arbeit

Juhu, endlich mal wieder ein Eintrag im Blog. ":-)"

Hab' heute mal kurz mit dem Distro-Kernel vom neuen Ubuntu rumgespielt und siehe da, der funktioniert jetzt auch out-of-the-box mit unserem Linux-Client-System. Einfach in der /etc/initramfs-tools/initramfs.conf angegeben, dass per NFS gebootet werden soll und die Ramdisk im Bootloader von pxelinux eingetragen und schon bootet das System tadellos mit UnionFS durch. Sogar mit Klicki-bunt-Uplash… ":-)"

Also haben wir in Zukunft ein Paket weniger, das selbst gebaut werden muss. Wieder mehr Zeit, um am System selbst was zu verbessern.