Archiv für den Autor: niels

Updates zu Windows 7 hinzufügen

Wir benutzen an der Uni opsi, um Windows samt Software auf die Rechner zu bekommen. Das klappt meistens auch ganz gut. Was jedoch nervt – und so nichts mit opsi zu tun hat – ist, dass nach dem Aufsetzen der Rechner erst mal zig Sicherheitsupdates nachinstalliert werden müssen – das muss besser gehen.

Geht es auch: Microsoft schreibt dazu im Technet recht viel, aber keine Anleitung für ganz eilige :-) Und damit ich beim nächsten Mal nicht suchen muss, hier der Ablauf.

Updates für Windows 7 x64 hinzufügen

Die folgende Anleitung ist auf opsi abgestimmt, aber funktioniert grundsätzlich natürlich auch ohne…dann muss man halt nur wieder ein ISO bauen, wo die ausgetauschte Image-Datei drin liegt…

0. Vorbereitungen

Die WIM-Datei (also das Datei-Image), dem die Updates hinzugefügt werden sollen, liegt bei opsi unter $depot$/win7-x64/installfiles/sources/install.wim

Diese Datei kopiert man in sein lokales Arbeitsverzeichnis  – hier C:\mkup (geht bestimmt auch übers Netz, aber so waren die Pfade kürzer ;-) ).

Und schliesslich benötigt man noch das WAIK. Das gibt es bei Microsoft als kostenlosen Download. Für diese Anleitung wird effektiv nur das Kommandozeilen-Tool dism gebraucht.

1. Image-Index bestimmen

Mit einer Windows-DVD (nichts anderes liegt unter installfiles/sources) kann man im Regelfall mehrere Versionen installieren (Home, Pro, usw.). Um die richtige Version zu bearbeiten (wir verwenden Pro), muss man herausfinden, wie diese intern referenziert wird – das geschieht über die Index-Nummer.

2. Image mounten

Das Image mit der richtigen Index-Nummer (die aus Befehl 1 ;-) )wird jetzt in ein Verzeichnis gemountet, damit es beschrieben werden kann

3. Updates hinzufügen

Die Updates (wo auch immer die her sind – siehe weiter unten) liegen unter in diesem Fall unter C:\updates. Mit dem folgenden Befehl werden diese dem gemounteten Image hinzugefügt. Dazu müssen die Updates entweder als cab- oder msu-Datei vorliegen.

4. Image wieder packen

Mit dem letzten dism-Befehl werden die veränderten Dateien aus dem gemounteten Verzeichnis wieder in die install.wim gepackt.

5. Abschluss

Als Letztes wird die Imagedatei mit den Updates (install.wim) wieder nach $depot$/win7-x64/installfiles/sources/install.wim kopiert und gegebenenfalls werden mit

Rechte korrigiert. Danach kann die Installation eines Windows 7 mit allen Updates beginnen…

Was nicht soo toll ist

Was mich bei dem ganzen Ablauf noch stört: Die gewünschten Updates bekomme ich bei MS nicht soo einfach: Der empfohlene Weg ist scheinbar über den Update-Katalog, aber da wird man doof: Keine richtige Filtermöglichkeit ala “Alle Sicherheitsupdates für Windows 7 x64″ (klar, ich kann “Windows 7 Sicherheit” eingeben, wie das auf den MS-Seiten steht….aber die 1000+ Treffer möchte ich nicht durcharbeiten…).

Dann könnte ich Treiberpacks nutzen, aber ich will die eigentlich direkt von unserem WSUS-Server bzw. von MS direkt. Behelfsweise realisiere ich das bei uns jetzt über wsusoffline. Dabei gab es aktuell nur das Problem, dass die Updates für .NET nicht verifiziert werden konnten und diese manuell aus dem Katalog von MS geladen werden mussten; weiterhin “fehlen” dann immer noch Updates, da wsusoffline “nur” Sicherheitsupdates installiert.

latitude_Ds

Dell Latitude ST

Neues Spielzeug in der Uni: Der Chef drückt mir gerade einen Tablet-PC von Dell in die Hand…zum testen.

Allerdings lässt die Lust dazu direkt nach dem booten nach, weil nur die Stifteingabe funktioniert, nicht aber die Eingabe der Finger. Zum Glück kann man das in der Systemsteuerung umstellen – wenn einen die Kiste lässt, denn der Atom ist nicht wirklich der beste Freund von Windows 7.

Ausstattung

Aber erstmal zur Hardware selbst: Es handelt sich um ein Latitude ST mit 2GB Ram und einem Intel Atom Z670 mit 1,5 GHz. Als Massenspeicher dient eine 32GB SSD von Samsung (PM810).  Das Display ist laut Dell ein “10,1-Zoll-WXGA-LED-Display (1.280 x 800) mit weitem Betrachtungswinkel und Corning® Gorilla® Glas”.

Als Betriebssystem kommt Windows 7 (32bit) mit SP1 zum Einsatz, was meiner Meinung nach mal überhaupt nicht für den Tablet-Einsatz taugt: Alles fitzelkleine Symbole und eine nicht pixel-genaue (die Dank der kleinen Symbole notwendig ist) Umsetzung meiner Finger- und Stiftbewegungen und -Klicks (und da ich angeblich Stummel-Fummel habe, kann es auch nicht auf zu dicke Finger geschoben werden).

Erster Eindruck

Das war nix :-) Es ist einfach mühsam, mit dem Ding irgendwas zu machen:

  • Surfen über den WebVPN der GWDG, also Benutzername und PW eingeben => Doof: Per Stift eine Strafe für jemanden, der Mutter und Vater erschlagen hat und per Finger…naja, geht, aber selbst auf meinem kleinen Desire geht das flotter,  mit höherer Präzision und mit deutlich besserer Rückmeldung.
  • Navigation auf den Seiten selbst: Irgendwie sind die Gesten einfach doof: Mir scheinen vor und zurück vertauscht zu sein, mal kurz Videos aufrufen, bringt das gesamte System auf die Knie und zeigt bei allen Fenstern “Keine Rückmeldung”. Lahm, lahm, lahm
  • Wenn ich auf ein Eingabefeld klicke, blinkt kurz das Symbol für die Bildschirmtastatur auf. Jetzt heißt es schnell klicken, sonst geht das wieder weg und der Zeiger ist einfach im Feld – und trotz großer Anstrengungen meinerseits klappt die Eingabe von Buchstaben per Gedanken nicht so wirklich gut. Auch das ist bei iOS oder Android wesentlich besser und fließender integriert.
  • Wenn die Tastatur da ist, finde ich sie standardmäßig zu klein, um die mit zwei Fingern schnell zu bearbeiten…doof, doof, doof :-)
  • Der Prozessor scheint auch etwas überfordert zu sein, denn sobald man drei, vier Programme gleichzeitig auf hat, wird alles langsam, Anwendungen reagieren nicht, usw….es wird einen guten Grund haben, dass der einzige HW-Schalter neben Power und der Lautstärke-Regelung ein Shortcut für “STRG-ALT-ENF” ist :-)

Fazit

Irgendwie macht das Latitude ST keinen Spass. Und ich glaube, daran hat Windows 7 nicht unerheblichen Anteil: Was auf dem Desktop gut und stabil funktioniert, ist per Stift noch erträglich zu bedienen und per Finger unbrauchbar. Zu ungenau, zu kompliziert und zu weit hinter den Smartphone-Betriebssystemen zurück. Mal gucken, was Windows 8 zu bieten hat.

Nachtrag – Windows 8

Naja….ist auch nicht besser. Klar, sieht minimal besser aus und da, wo die Metro-Oberfläche da ist, ist die Bedienung per Finger auch besser. Aber das ist halt (noch?) nicht überall der Fall und gerade solch zentrale Dinge wie der Filemanager sind analog zu Win XP/Windows 7. Und das man per USB-Stick alle Windows 7-Treiber auf das Tablet laden muss, weil es keine nativen von Win 8 gibt macht die Sache nicht besser. ;-)

opsi-makeproductfile

Softwareverteilung mit opsi – Spass mit cpio

Wir setzen bei der Arbeit auf opsi, um die Software auf die Windows-Rechner zu bekommen. Das klappt auch meistens ganz gut: Die Pakete sind – solange Silent- bzw. unattended-Installationsverfahren von der jeweiligen Software unterstützt werden – schnell gebaut. Jedenfalls die meisten.

Aber da die Studierenden neben kleineren Programmen wie einem PDF-Viewer auch noch die großen Keulen wie Photoshop oder SAS (Statistiksoftware) wollen, werden die Pakete mittlerweile recht  groß…zu groß, wie wir festgestellt haben: Das Programm opsi-makeproductfile arbeitet zwar fleißig ‘ne halbe bis ganze Stunde vor sich hin, um beispielsweise die 14GB SAS mit Schleife und allem zu verpacken, spuckt am Ende aber nur ein 1KB großes Opsi-Paket aus, dass mal einfach nix macht – was nicht verwundert, fehlen dem kleinen Bytes doch ein, zwei, viele Spielkameraden.

Um den Server als Ursache auszuschließen habe ich auf meinem Arbeitsrechner fix eine virtuelle opsi-Server-Instanz aufgesetzt: 50 GB Plattenplatz, 6GB RAM und ordentlich Platz auf /tmp und SWAP sollten ja ausschließen, dass da was an Speichergrenzen gerät. Aber leider war der “Erfolg” der gleiche wie auf dem Server – 1KB lächeln einen freundlich an.

Folglich muss es irgendwo eine Software-Grenze geben und die war dann auch Dank des Internets schnell gefunden: Standardmäßig nutzt opsi cpio anstelle von tar, um die Pakete zu erzeugen. Fand ich immer super, cpio wird u.a. auch bei Archlinux für die Ramdisk genutzt, klingt modern,super und gut. Aber: Im Gegensatz zu tar gibt es diverse maximale Dateigrößen. Und die reißt ein SAS-opsi-Paket mit 14 GB einfach mal alle. 2GB, 4GB oder 8GB – alles ist im Angebot und alles ist mal einfach viel zu wenig.

Zum Glück kann man opsi sagen, dass cpio durch tar ersetzt werden soll. Wenn man opsi-makeproductfile mit dem Parameter “-F tar” aufruft, klappt es auch mit großen Paketen. Mal gucken, ob sich der Aufwand gelohnt hat und das Programm sich vernünftig installiert…ansonsten stehen mehr als 100 Rechner an, die von Hand betankt werden dürfen….und alle so yeah!

dino_bg_gast_thumbnail

DINO 2011 goes live :-)

Spätestens morgen früh ist es soweit: Das neue DINO-System bootet auf allen Linux-Terminals von studIT. Was genau DINO ist (und warum es so cool ist :-) ) wollen Dennis und ich nach und nach hier erklären.

Die wichtigsten Neuerungen gegenüber der alten Version (neben aktualisierter Software – versteht sich) sind der Wechsel weg von Ubuntu zurück zu Debian Stable (mit einigen Paketen aus Linux Mint Debian Edition), die Nutzung des Uni-ADs als Kerberos-Dienst und der anonyme, beschränkte Gast-Zugang zum Angebot der SUB Göttingen – auch auch dazu werden wir bestimmt noch jeweils gesondert was schreiben oder aber auf die Seiten von studIT verweisen (ist ja egal, wo wir die Info schreiben…).

Und zum Schluss wieder mal die “lustige” Erkenntnis, dass alles Testen – diesmal mit 15 unserer Mitarbeiter – nicht alle Fehler abdeckt. Highlight vom 2011 Release ist bisher, dass wir den unwahrscheinlichen, wohl eher nicht nachgefragten und überhaupt völlig abwegigen Fall, das die Studierenden Drucken wollen….so nicht auf dem Schirm hatten… Dank an Heiko, der uns Montag abend, kurz nach 17:00 Uhr noch daran erinnert hat. Und nachdem das Print-Paket von xfce4 nachinstalliert war und Niels sämtliche falsche Schreibweisen, die cups so erlaubt, durchprobiert hatte, lief auch das Drucken wie gewünscht.

(Das ich beim Konfigurieren der Accounts den Fall, dass auch mal nichts zu machen ist, wenn das Ding aktuell ist, vergessen habe, ist jetzt zwar auch nicht eine meiner Sternstunden, aber ist jetzt ja auch schon behoben….und morgen mache ich eine Grafik, damit der Überblick mal wieder da ist ;-) )

Sucker_Punch_poster

Sucker Punch

Boah, ist der Film schlecht. Eigentlich zumindest. Jedenfalls wollte ich das direkt nach dem Film schreiben. Aber mit etwas Abstand…

…ist das Ding immer noch schlecht. Klar: Der Soundtrack ist super und stimmig und viele Bilder sind einfach nur cool. Aber warum muss man so eine doofe Pseudo-Handlung einbauen und doofe Off-Kommentare.

Denn die Action-Sequenzen finde ich – in aller comic-haften Übertreibung – einfach gut: Ob jetzt im Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten mit M4-Sturmgewehren und Mechs ins Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario-Zombie-Dampf-Soldaten-Jenseits geballert werden oder die vier Damen vom Grill den Orks zeigen, wie das ist, wenn man nicht gegen zwei Mimimi-Hobbits kämpft – die Bilder und die Sequenzen stimmen, der Kameramann weiß, wo der Fokus liegen soll und die Musik passt super (gut, die Kulissen sehen irgendwie alle geklaut aus [Dragonheart und I Robot lassen grüßen]…egal, von den Bildern passt es…ja, der Schnitt ist manchmal auch etwas zu hektisch…aber das hier soll der Absatz mit den positiven Sachen sein…also Schluss jetzt).

Aber (ein Wort, dass in diesem Text viel zu häufig vorkommt) dann die doofe, doofe, idiotische Rahmenhandlung. Mit Pseudo-Charakterentwicklung (Nein, wir können das nicht tun…Ja, wir schaffen das…boah!) und nervigen Verschachtelungen. Ich fand die Laberei in 300 ja schon bescheuert und aufgesetzt und dann treibt er das hier noch weiter…in 300 war das Gerede wenigstens innerhalb der Action, als Off. Ne, in Sucker Punch wird während, neben, vor, über und beim Nachbarn der Handlung sinnlos Luft für noch sinnlosere Worte verbraucht.

Also heißt es warten auf den Director’s Cut oder aber den Viewer’s Cut – nur Action, keine doofe Rahmenhandlung…nur Babes, Waffen und Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten-Orks.

[xrr rating=3/5]

desktop-optiplex-fx160-overview1

Optiplex FX 160 revisited

Eigentlich wollten Dennis und ich unsere DINO-System-Reihe mit ein paar kurzen Posts starten, die das an der Uni Göttingen eingesetzte Linux-Terminal-Projekt mal näher beleuchten. Und da sollte am Anfang eine kurze Einführung stehen, was das Ding genau macht, was es kann und was es von anderen Systemen unterscheidet.

Aber da kam leider der Frust über den kleinen Dell-Computer dazwischen, über den ich 2009 schon einmal geschrieben habe. Das Fazit von damals kann zwar grundsätzlich stehen bleiben, aber der Frust ist mittlerweile sehr viel größer: Was für eine höllen-doofe Grafikkarte haben die da verbaut???

Es hat Dennis (und mich im geringeren Maße) ein paar Stunden gekostet, das Gerät unter dem neuen DINO zum laufen zu bekommen, weil es dafür keinen vernünftig verfügbaren Treiber gibt! Und wir reden nicht von einem Treiber, der VA-API, 3D-Spielereien oder sowas bietet, sondern der einfach nur ein Bild auf den Bildschirm zaubert, dass nicht aus einem Farbverlauf pink-nach-blau aussieht. Allein die Suche in den Weiten des Netz ist grauenvoll…wenn man Treiber von Sharehostern laden muss, um ein funktionierendes System zu haben, läuft was falsch. Irgendwann haben wir dann bei github Treiber gefunden, aber auch die wollten kein Bild erzeugen.

Das hat erst nach meiner Schnapsidee geklappt, mal das VGA-Kabel anstelle des DVI zu nutzen. Gesagt, getan, Bild. Was für eine ******

Ich verstehe nicht, was die Dell-Entwickler bei der FX 160 geritten hat: Das Ding ist bis auf die Grafikkarte klasse, tut seinen Dienst, ist klein und sparsam und hat für Standard-Aufgaben genug Power. Selbst ein i810-Chipsatz wäre besser – aber nein…(und mir ist klar, dass die Systeme für die Windows-Umgebung gebaut sind, aber wenn man den Foren glaubt, ist die Treiber-Funktionalität da auch eher suboptimal…) Doof, doof, doof. Und sehr schade.

acer_travelmate_290

Alte Notebooks und Linux

Normalerweise sagt man ja, dass Linux auf älterer Hardware besser läuft als “bleeding-edge”-Geräten. Das stimmt aber im Fall des vorliegenden Acer Travelmate 290 eher nicht. Was aber auch an der coolen Konstruktion von Acer liegen könnte :-)

Aber der Reihe nach: Das Notebook soll unter Ubuntu 10.04 laufen – was es auch tut, wenn man mal von der Wlan-Seite absieht. Die integrierte Intel-Lösung will nämlich nicht….bzw das Acer lässt sie nicht. Das Modul lädt vernünftig, meckert aber über den aktivierten kill switch. Kurzer Blick an die linke Seite – der steht auf “on”.

Dennis (der das Vergnügen hatte, als erster den Auftrag zu bekommen, dass Ding zum Laufen zu bringen) hat schließlich rausgefunden, dass da ein paar Faktoren zusammen kommen: Es gibt ein Tool/Module für die Acer-Notebooks (acerhk), mit dem man die Wlan-Karte aktivieren kann – theoretisch, denn das läuft unter 10.04 nicht mehr und wird auch nicht mehr mitgeliefert. Man könnte es noch selbst kompilieren (aber da sind die Erfolgsberichte in den Foren auch eher durchwachsen), aber spätestens mit 10.10 kämen auch noch ein paar Patch-Aktionen dazu. Kurz: Will man nicht.

Die aktuelle Variante wäre das Modul acer-wmi. Wäre. Denn dazu sind selbstverständlich die BIOS-Tabellen des vorliegenden Travelmates zu alt. Update wird da von den hinteren Plätzen gerufen? Gibt es aber nicht….also wahrscheinlich nicht, denn Informationen oder Bios-Updates auf den verschiedenen Acer-Seiten zu suchen, ist der Horror. Und dazu müsste man ja auch die genaue Bezeichnung des Notebooks wissen….die des vorliegenden Gerätes passt aber auch mehrere Gerätetypen. Oder keins, denn nicht ein Update ließ sich einspielen. Womit auch diese Möglichkeit raus wäre.

Es gibt auch noch ein Module names acer-apci, aber natürlich braucht das auch vernünftige ACPI-Tabellen im BIOS => gehe nicht über LOS :-(

Gut haben wir uns gedacht, nehmen wir einfach einen handelsüblichen USB-Wlan-Stick. Tja, auch das verhindert das Acer Travelmate konsequent – der kill switch gilt für alle Wlan-Geräte (hier ein kurzer Moment für den gemeinsamen Facepalm).

Egal denkt sich der Niels, dann wird halt das Intel-Module auf die Blacklist gesetzt, denn das liest ja die kill switch Infos aus. Gesagt, getan, Wlan-Stick dran…und…läuft. :-) Aber doof ist es natürlich trotzdem, dass man solche Wege gehen muss, um Wlan auf dem Ding zum laufen zu bekommen.

Eines Tages musste es ja passieren…

Und heute habe ich festgestellt, dass es so ist: Ich hab’ den Überblick über meine DVD-Sammlung verloren. Es ist nicht so, dass die in die tausende geht, aber ein paar Filme sind es mittlerweile schon und ich kann mir Sachen halt auch doof merken.

All about Eve sollte es also sein, den habe ich jetzt doppelt. Und ich glaube, ich hatte mich letztens noch über Dennis aufgeregt, als er sich Underworld zum zweiten Mal gekauft hat :-)

Standort-Übersicht mit Icinga

Wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe, setzen wir für die Systemüberwachung unser Server und Klienten Icinga ein. Und das läuft ganz gut:

Die Konfigurationsdateien für die über 250 Windows- und Linux-Rechner werden mittlerweile per Skript erzeugt. Die dafür notwendigen Basisdaten liegen in einer Datenbank und Perl baut die Host-, Hostgroup- und Servicegroup-Configs (dabei muss man leider auch zwischen Windows- und Linux-Clients Unterschiede machen: Die Windows-Namen müssen groß geschrieben werden, da NSClient++ den Hostnamen – wenn dies automatisch geschieht – nur als Großbuchstaben zurück gibt…wieder ein paar überflüssige Zeilen Code mehr :-) ).  Irgendwann hoffe ich ja, diese Infos aus dem OTRS::ITSM zu ziehen, aber das dauert wohl noch etwas, bis ich da durchschaut habe, wie ich Hosts und Standort-Zuordungen vernünftig exportieren kann.

Jetzt haben wir zwar alle notwendigen Informationen, aber richtig interessant wird es ja erst, wenn man diese auch den Studierenden in vernünftiger Form zur Verfügung stellen kann. Am Besten bunt und einfach. Also fix Nagvis installiert und eine Übersichtskarte unserer Standorte gebaut. Aber damit war der Herr Dennis nicht zufrieden, der möchte Zoomen und Blinken und weiß der Geier. Da Nagvis sowas aber leider nicht kann (jedenfalls habe ich es damit nicht innerhalb von 5 Minuten hinbekommen), muss etwas eigenes her.

Auftritt Icinga-API: Damit ist es möglich, auf die Informationen von Icinga strukturiert zuzugreifen (die Icinga-Leute nutzen das auch selbst, bspw für ihr neues Webinterface). Nachteil (aus meiner Sicht) ist allerdings, dass man dafür PHP benötigt. Aber was tut man nicht alles für die Nutzer…  Schritt eins ist, die notwendigen Infos über die API auszulesen. Das ist kein großes Problem, die Doku dazu ist recht gut (obwohl ich ein, zwei Mal das Gefühl hatte, dass in der API-Doku Abfrage-Parameter und -objekte beschrieben werden, die die API gar nicht kennt :-) ). Für die Studierenden als interessant  befunden wurden die Infos zu Anzahl der Rechner pro Standort, Hardware-Verfügbarkeit und ob die Rechner besetzt oder frei sind.

Als nächstes kommt die grafische Darstellung dieser Daten. Da ich mit Openstreetmap nicht nach 5 Minuten zurecht kam (man mag hier vielleicht ein Muster erkennen), kommt dafür momentan GoogleMaps zum Einsatz. Auch da ist eine gute Doku vorhanden, so dass nur noch die Geo-Koordinaten der Standorte ermittelt werden müssen (Momentan habe ich diese noch manuell herausgesucht und der Datenbank gespeichert. Allerdings wäre es auch möglich, diese mittels der Adresse der Standorte per Skript zu erzeugen…allerdings hat die seperate Speicherung den Vorteil, dass man per GPS die exakten Koordinaten eines Standorts erfassen kann). Das dafür notwendige Javascript-Zeug erzeuge ich natürlich auch per Skript :-)

Aber Dennis wollte ja noch mehr: Man soll auf die Standorte klicken können, um mehr Infos zu erhalten. Gefährliches Halbwissen kommt mir wieder in den Sinn: Per CSS und Javascript kann man ja Elemente sichtbar und unsichtbar setzen… Allerdings wollte ich neben PHP nicht noch ‘ne Sprache nehmen, die ich nicht sonderlich mag und habe ich aus diesem Grund für jquery als Framework entschieden…obwohl ich das bestimmt auch sehr quick’ dirty benutze, da ich auch diesen Code über PHP und Schleifen erzeugen lasse… im Endeffekt entstehen so über 1000 Zeilen HTML aus 90 Zeilen PHP. :-) Für die Webseite selbst nutze ich Smarty als Framework – einfach, weil es durch die Trennung von Template und Skript übersichtlicher wird – klar kann man das ganze auch hardcore direkt mit PHP bauen, aber dann führt das entweder zu Kraut und Rüben oder aber – aus meiner Sicht – unnützer Mehrarbeit für die “saubere” Lösung.