DVB-T mit archlinux und dem Tubestick

Ich habe mich schon länger mit dem Gedanken getragen, mir mal einen DVB-T-Stick zuzulegen (wg der Arbeit, versteht sich), bin aber nie dazu gekommen.

Gestern hat mit dann mein Bruder netterweise seinen leihweise überlassen. ":-)" “Leider” ist er ein Apple-Nutzer, was zur Folge hat, dass der Stick ein TubeStick ist. Dafür gibt es auf der Homepage Treiber sowohl für Mac (logisch) als auch für Windows XP/Vista, aber keinen für Linux.

Auch Archlinux bietet für das Gerät keine Treiber an, weder in den offiziellen Repositories noch im AUR (da können die Nutzer IHRE Pakete reinsetzen; das sind bei Archlinux nur Anweisungen, wie der Quellcode kompiliert werden soll, also meist die configure-Optionen, etc.).

Zwar findet Google schnell ein, zwei Treffer, doch diese Anleitungen sind für Kernel 2.6.18-Fedora gewesen und nicht 2.6.24 bzw. seit heute ja 2.6.25. Nach einer Stunde Internet-Suche fand ich dann aber diese Seite.

Der zweite dort erwähnte Treiber ist aktuell und kompiliert auf meinem System sauber durch (die anderen nicht, auch nicht mit meinen laienhaften Anpassungen am Code) und produziert dann mehrere Kernel-Module (u.a. die komplette v4l- und dvb-Treiber-Reihe ":-)").

Ein beherztes make install bindet die Treiber ein, ein Neustart macht die Karte bzw. den Stick verfügbar.

Leider ist der Blaue Turm recht gut gegen Strahlen aller Art geschützt – gut bei Angriffen von außerirdischen Invasoren, schlecht für den DVB-T-Empfang.

Egal, zu Hause lief der Suchlauf problemlos durch (Kaffeine, MythTV) und produziert jetzt wunderschöne TV-Bilder. Also hab’ ich das Ding jetzt wieder mit zur Arbeit genommen und gucke da mal, wann ich dort Bilder bekomme (vielleicht sollte ich mich mal ins Freie begeben…obwohl, in die SUB oder das OEC sollte ja reichen, da stehen auch Rechner von uns). Und wenn’s auf dem Arbeits-Laptop läuft, muss ich’s nur noch auf Ubuntu bzw. Debian portieren ":-)"

Schließlich mach ich das Ganze ja nicht zum Vergnügen, sowas soll ja auch demnächst auf unserem DXS-System funktionieren. Also, zumindest prinzipiell. Um die rechtlichen Aspekte wie GEZ und sowas kann sich dann ja Chef kümmern. ":-)"

 

gcc Optimierung == FUBAR

Ich könnte jetzt darüber schreiben, wie man mit direkten MSDE SQL Befehlen die Zugangsberechtigung für den Business Contact Manager nach einer Domänen Migration wieder gerade biegt. Oder wie man die NTUSERS.DAT in regedit lädt. Oder wie man mit den Kommandozeilen Tools eseutil und isinteg eine Exchange Datenbank repariert. ABER es ist Wochenende. 

Auf der Suche nach einem Bug in einem meiner Projekte, bin ich nun tatsächlich auch mal auf ein gcc Phänomen gestossen. Nachdem ich keine Fehler in der Logik erkennen konnte, habe ich mit dem gcc experimentiert:

  • -O2: Eine Funktion liefert Unsinn zurück. Das wird abgefangen, wodurch eine verkettete Liste aber nur mit 1/s durchlaufen wird.
  • -O3: Alles funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe.
  • -O1: Alles funktioniert, aber die Ergebnisstrings bleiben leer.
  • -Os: Segmentation fault…

Faszinierend.

 

Syslog-Skripte überarbeitet

Ich bin endlich mal dazu gekommen, meine Syslog-Skripte zu überarbeiten bzw. bin ich schon Ende letzten Jahres dazu gekommen.

Aber da waren noch Fehler drin. Und nachdem ich mir das Ding heute auf Papier ausgedruckt habe, wurde das Problem auch offensichtlich: Der Variablen-Name war falsch ":-)"

Tja, da war ich damals wohl nicht in Hochform. ";-)"

[Update]
So, jetzt funktionieren auch wieder die alten Funktionen mit GD::Graph und SVG::TT::Graph. Und ich habe den aktuellen Quellcode auf gruppenkasper gestellt ":-)" Einfach hier entlang.