Archiv für den Monat: November 2006

Der Firefox-Wahnsinn hat ein Ende :-)

Firefox ist doof…jedenfalls wenn es darum geht, externe Programme auszuführen. Naja, das stimmt so auch nicht richtig: Ausführen geht, nur als Admin vorzukonfigurieren, welche er dann schließlich auch benutzt ist…mühselig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Jedenfalls, wenn man nicht genau weiß, wie das Ding tickt. Und immer wieder den Quellcode lesen (in Ermangelung von guter Doku in Bezug auf Vorkonfiguration) will man ja auch nicht…ich jedenfalls nicht. Und selbst auf der Debian-Mailingliste waren die Lösungsansätze sehr verschieden. Sprich: nicht einheitlich.

Aber dank archlinux habe ich jetzt die Lösung: /etc/mailcap bzw. ~/.mailcap! Tja, das hätte man so nicht vermutet. Der Firefox setzt ja auf dem GTK-Framework auf, also sollte man meinen, er richtet sich nach dessen Einstellungen, aber ne, macht er nicht. XML, RDF (ist auch nur XML, ich weiß, aber so sieht der Satz länger aus. Und mit Erklärung der Erklärung werden es sogar zwei.) sind Teufelszeug und so modern, also nehmen wir ein einfaches flatfile. Super, da kommt man dann ja nicht sofort drauf (und er nutzt ja gnome, gtk und das Kram von freedesktop, aber die mailcap am Ende überschreibt halt einfach wieder alles ":-)" ).

Egal, der sauberen und konsistenten Konfiguration von Firefox steht jetzt nicht mehr so viel im Weg, da grummelt man einfach nur ein bisschen…grummel, grummel….

Informatiker sind..komisch

Dennis. H., nein nennen wird D. H***** hat neben mir gerade die Grenze ins Land der Informatiker-Träume und Wahnvorstellungen überschritten…. naja, angesteckt hat er mich wohl auch schon. Backup von Daten über Glasfaser auf Tape.
Aber der Reihe nach: Am Anfang stand ein Anruf und die Frage, ob es möglich sei, eine USB-Tastatur an einem PS/2-Port zu betreiben. Unsere Hardware meinte nein, die Spezifikationen und google meinen ja. Dies führte dann weiter zu grundsätzlichen Gedanken darüber, dass PS/2 und USB ja einfach nur serielle Protokolle wären. So weit, so gut.

Im weiteren Verlauf kam dann allerdings die Frage auf, ob man eine Tastatur nicht einfach über die gute, alte serielle Schnittstelle anschließen könne. Auch nicht weiter wild, nur bleiben dann wohl die Hot-Plug-Fähigkeiten auf der Strecke. Dann fiel das Wort SATA…wobei es theoretisch ja auch gehen sollte.

Aber am Ende war die Idee, Backups über Fiber-Channel und Glasfaserleitung auf den Kassettenrekorder daheim zu speichern….naja, irgendwie glaube ich, da gibt es praktische Probleme. Aber D.H. wird auf seinem blog bestimmt eine Gegendarstellung zu diesem Eintrag veröffentlichen.

[Update]

Das hat er nun auch gemacht ":-)".

Und um den Wahnsinn noch zu vertiefen: Am Ende des Tages kamen Gedanken auf, wie man Infrarotlampen (für Ferkel) und serielle Infrarot-Adapter nutzbringend zusammenbringen könnte…tja, da will man einfach nichts mehr zu sagen.