Archiv für den Monat: September 2006

ivman rockt!

Auf meinem Linux-System zuhause funktioniert das automatische mounten von Datenträgern ja schon relativ lange, aber jetzt ist es auch auf dem DXS-System so weit: Dank aktuellem udev (im Zusammenspiel mit dbus, hal und pmount) hat sich die Zahl der funktionierenden USB-Sticks stark erhöht.

Und was ich viel wichtiger finde: Wenn jetzt eine CD, DVD oder ähnliches eingelegt wird, kann man einen schönen bunten Dialog starten. Möchtest Du die DVD abspielen? Oder der rox startet und zeigt den Inhalt der CD an. Unter Gnome/KDE war sowas ja nie ein großes Problem, doch dank ivman kann das jetzt auch der coole IceWM. ":-)"

Mich persönlich nerven zwar unter Windows diese ganzen PopUp-Fenster, aber dem Computer-Newbie dürften sie das Leben mit unseren Terminals weiter erleichtern.

DXS-System by nhi

Urlaub hilft echt: Kaum zurück, hat man wieder die Muse, sich mit initramfs und Konsorten auseinander zusetzen. Erfolgreich.

Meine Hochachtung für archlinux steigt von Tag zu Tag. Die haben ja einen Ersatz für mkinitramfs eingeführt – mkinitcpio. Die Unterschiede sind jetzt zwar nicht soo groß (wenigstens vom meinem Standpunkt aus), aber man kann einfach hooks für dieses Skript schreiben und dieses bindet die dann an in der angebenen Reihenfolge in /init des initramfs ein.

Ich hatte zuvor schon mit Gentoo und dem ulibc/busybox-Zeugs von TinyGentoo rumgespielt, aber irgendwie ist das zu viel Aufwand für meine Zwecke: Ich möchte ja nur alle Netzwerkkarten-Treiber (und die für die USB-Tastaturen, denn wenn die fehlen, kann man erst so spät die MagicSysRQ-Trigger auslösen… ":-)" ) in das initramfs integrieren und dann per NFS (oder über fuse auch per ssh – obwohl da die X-Server derbe in die Knie gehen dürften…aber samba….) das spätere root-Filesystem mounten. Dann das ganze flugs per unionfs schreibbar machen, das root-FS ummounten und die ramdisk gibt die Kontrolle an den init-Prozess des DXS-Systems ab. Ab da funktioniert dann die Distro ganz allein, ohne dass man an dieser Stelle noch Skripte integrieren müsste.

Tja, und soweit habe ich das dann auch schon geschafft: Meine DXS bootet sauber durch, kann /var und sonst alles schreiben und sogar der gdm kommt sauber hoch – dank der höchst konservativen backup-default-sollte-nie-benutzt-werden-xorg.conf, die den vesa treiber nutzt. Und soeben habe ich gesehen, auch mit dem closed-source fglrx-Treiber für die radeon-Karten startet xorg samt gdm wunderbar durch (nur dri nicht, da muss man ja bei der config noch irgendwas austragen).

Was bleibt noch zu tun: LDAP konfigurieren (einfach die Config von Dennis klauen :-) , die Erzeugung der xorg.conf ebenfalls in die ramdisk auslagern (sonst müsste ich ja wieder die Distro anfassen und dass will ich ja nicht) und schließlich noch ein paar Spielereien (verschiedene NFS-Server durchprobieren, wenn einer nicht antwortet (und schließlich ein fallback-Ding laden, dass dann einen BSOD zeigt).

Und ganz zum Schluss natürlich ivman und Kollegen konfigurieren, denn diese ganze Sache ist ja nur nötig, da mein Mit-Admin mir kein System mit Kernel > 2.6.14 zur Verfügung stellt. Naja, spätestens, wenn sie bei WoW das Ehrensystem wieder auf null stellen, hat er wohl Zeit für sowas. ":-)"